Sonntag, 29. November 2020
16.02.2020 08:31
Jagen

Sie ist die Jägerin des Jahres

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Von: khe

Célina Bapst ist Jägerin des Jahres. Die Freiburgerin löst damit die amtierende Renate König-Fahrni aus dem Kanton Bern ab.

Eine zierliche Frau mit blondem, langem Haar steht auf der Bühne an der Messe „Fischen, Jagen, Schiessen“ in Bern. Es ist ihr erster offizieller Auftritt als „Schweizer Jägerin“. Célina Bapst aus dem Kanton Freiburg wird für zwei Jahre als Botschafterin die Schweizer Jagd nach aussen vertreten. 

Sorgt für Kitzrettung

Die 28-jährige Englisch-Lehrerin hat 2018 die Jagdprüfung des Kantons Freiburgs abgeschlossen. Bereits seit der Kindheit ist die Jagd Teil ihres Lebens. Besonders fasziniert sie die Energie des Waldes. Die Ruhe, wenns sie alleine im Wald, sitzt. Das Gebell der Laufhunde; zu Wissen, dass ein Tier kommt aber nicht welches; das Adrenalin, das durch die Adern rauscht – dafür schlägt ihr Herz. Ihre Passion lebt sie im Kreis von Familien und Freunden aus.

Bapst jagd Gämsen, Rehe, Hirsche, Wildsauen und Füchse. Ihr grösstes Jagdglück: Ein dreiunddreissig Kilogramm schwerer Gämsbock. In der Region Châtel-sur-Montsalves im Greyerzbezirk, wo sie wohnhaft ist, Bapst in verschiedenen Vereinen aktiv. Unter anderem auch in der Jägersektion Diana Gruyère, wo sie für die Rehkitzrettung zuständig ist.

Als „Schweizer Jägerin“ freut sich Bapst, in der ganzen Schweiz unterwegs zu sein um ihre Leidenschaft für die Jagd zu teilen. Sie möchte neue Horizonte entdecken und der Bevölkerung zeigen, dass es um mehr geht, als einfach nur Tiere zu töten. Die Jagd verfolge ökologische Aspekte. Die Wildregulierung schütze Wälder vor übermässigem Wildverbiss und Fegschäden, sodass eine junge Waldgeneration nachwachsen kann. 

Als Gewinnerin erhält Bapst eine komplette Jagdausrüstung im Wert von über 10’000 Franken. 

Bernerin sagt ade

Während Bapst noch alles vor sich hat, blickt die 38-jährige Renate König-Fahrni aus dem bernischen Zweisimmen auf zwei intensive Jahre zurück. Jahre in denen auch viele Freundschaften entstanden sind, wie sie sagt. Ihr Tipp an Bapst: „Bleibe du selbst und vertrete deine Passion, wie du sie fühlst und lebst. Stehe hinter dem, was du tust und erzähle von Herzen.“  

„Schweizer Jägerin“

2015: Kerstin Kummer, Wallis

2016 bis 2018: Silvana Stecher, Graubünden

2018 bis 2020: Renate König-Fahrni, Bern

2020 bis 2022: Célina Bapst, Freiburg

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