Sonntag, 18. April 2021
03.03.2021 16:47
Coronavirus

Corona: Schweigeminute und Kirchenglocken für Opfer

Share on print
Share on email
Share on facebook
Share on twitter

Bundespräsident Guy Parmelin lädt am kommenden Freitag alle Menschen in der Schweiz zu einer Schweigeminute für die über 9000 an oder mit dem Coronavirus Verstorbenen ein. Danach werden im ganzen Land die Kirchenglocken läuten.

Die Schweigeminute im ganzen Land soll genau um 11.59 Uhr stattfinden, wie das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) am Mittwoch mitteilte. Um 12 Uhr werden die drei Landeskirchen dann zum gemeinsamen Gedenken ihre Kirchenglocken läuten lassen.

Auch die Schweiz habe einen hohen Preis für die Pandemie bezahlt, heisst es in der Mitteilung. Über 9000 Menschen seien an den Folgen der Krankheit verstorben. Viele Erkrankte kämpften mit den Spätfolgen. Tausende hätten ihre Arbeit und zuweilen auch die Hoffnung verloren.

Im Gedenken an die Opfer und in Dankbarkeit an alle, die für die Bewältigung der Krise persönliche Opfer erbracht haben, möchte der Bundespräsident alle Einwohnerinnen und Einwohner der Schweiz zu einem Moment der Besinnung einladen.

Mehr zum Thema
Vermischtes

Auf diesem Festgelände neben dem Flugplatz Bleienbach wird es Ende August kein 39. Eidgenössisches Hornusserfest geben. - zvg Das 39. Eidgenössische Hornusserfest 2021 findet nicht statt. Das finanzielle Risiko, die…

Vermischtes

Unternehmensgründungen liegen weiterhin voll im Trend. - pixabay Die «Gründungswelle» in der Schweiz hat sich auch im ersten Quartal 2021 fortgesetzt. So wurden von Januar bis März rund 15 Prozent…

Vermischtes

Der EU-Autoabsatz hat sich von der Krise noch nicht erholt. - Daniel Banga Zwar ist die Zahl der neu zugelassenen Fahrzeuge zwischen Januar und März wieder etwas angestiegen. Im gleichen…

Vermischtes

Der teils illegal abgeholzte Amazonas-Regenwald gilt als «grüne Lunge» der Erde. - zvg Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro hat in einem Brief an seinen US-Kollegen Joe Biden zugesagt, die illegale Abholzung…

9 Responses

  1. Natürlich, jeder, der wegen oder an Corona verstorben ist, ist eine Tragik. Aber es sterben auch 10’000 ungeborene Kinder jährlich durch Abtreibung. Die hätten ihr ganzes Leben noch vor sich und haben und denen wurde nicht nur das Leben wegen Corona etwas verkürzt. Wo bleibt die Verhältnismässigkeit der zerstörerischen vom Bund verordneten Massnahmen zu Covid-19? Wenn man Leben schützen will, warum unterstützt man nicht die werdenden Mütter, dass sie ihre ungeborenen Kinder eben nicht abtreiben?

      1. Abtreibung ist Mord. Wenn du sagst, dass Mord gut ist, ja dann … sind wir bald wieder soweit wie in vorchristlicher Zeit (Faustrecht). Wenn wir die Schwächsten der Gesellschaft nicht schützen können oder wollen, wohin wird dann unsere Gesellschaft driften?

  2. „Tausende hätten ihre Arbeit und zuweilen auch die Hoffnung verloren.“ Das ist nicht der „Pandemie“ zuzuschreiben, sondern den unverhältnismässigen, aufgezwungenen Massnahmen von Bund und Kantonen.

    1. Hätte meine ex Frau das kind nicht abgetrieben müsste ich jetzt keine Alimente zahlen und das kind würde jetzt nicht ohne Vater aufwachsen

      1. Hier geht es nur um die unschuldigen Menschen, die dieses Virus als Opfer gefordert hat und um nichts Anderes!

        Ach ja : würden genau diese Männer verantwortungsvoll und erwachsen mit ihrer Sexualität umgehen und selbstverantwortlich verhüten, müssten sie auch nicht „ungewollt“ Alimente zahlen.

        1. @Ein Betroffener: Sind Menschen unschuldig? Sind Menschen einfach Opfer? Das Durchschnittsalter der Corona-Toten ist höher als das durchschnittliche Sterbealter der Schweizer. Das heisst doch ganz klar, dass Covid-19 keine Pandemie ist, keine aussergewöhnliche Krankheit (und folglich auch keine aussergewöhnliche Massnahmen angeordnet werden müssen). Warum das die Menschen nicht begreifen, ist nur der verwirrenden Information von Behörden und Medien zuzuschreiben.

      2. Du meinst wohl, wenn deine ex-Frau das Kind abgetrieben hätte. Dann hätte sie Mord begangen, ob vom Gesetz und der Gesellschaft so beurteilt oder nicht. Das Gewissen der ex-Frau wird das – wenn sie ihr Gewissen nicht hat absterben oder abstumpfen lassen – als Mord taxieren. Das Leben ist wichtiger als die Nahrung (Geld, Alimente). Die Scheidungsrechtssprechung ist seit 1969, beginnend in Kalifornien, eine Katastrophe, weil auch grundlos geschieden werden kann (Schuldfrage ausgeklammert).

  3. Man könnte jede Stunde an Meschen denken die wegen Hinger oder Krieg gestorben sind.Während der Spanischengrippe 1917 hat auch niemad deren Gedacht da din Millionen verstorben

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

SCHWEIZER BAUER

DER SCHWEIZER BAUER AUF YOUTUBE