
Die Reisegruppe des «Schweizer Bauer» begutachtet während der Leserreise im Jahr 2024 den frisch gerösteten Kaffee.
Daniel Salzmann
Costa Rica verbindet man mit tropischem Klima, üppigen Regenwäldern, Vulkanen und einer beeindruckenden Artenvielfalt. Auch die Landwirtschaft des Landes ist vielfältig und artenreich. Bekannt sind beispielsweise die süssen Dähler-Ananas, die auf der Hacienda Roswitha angebaut werden. Doch Costa Rica kann weit mehr als tropische Früchte.
Gemüseanbau zwischen Vulkanen
Ein besonderes Beispiel dafür ist die 55 Hektaren grosse Farm Terra Bendita. Der Gemüsebaubetrieb liegt zwischen den Vulkanen Irazú und Turrialba auf rund 1400 bis 1450 Metern über Meer. Die Höhenlage sorgt für deutlich kühlere Bedingungen als im tropischen Tiefland und schafft damit ideale Voraussetzungen für den Anbau verschiedener Gemüsearten. Auf den Feldern wachsen unter anderem Eisbergsalat, Zwiebeln, Randen, Karotten und Tomaten – dazu kommen zahlreiche weitere Gemüsesorten.
Was besonders beeindruckt: In Costa Rica gibt es keinen klassischen Winter, der die Landwirtschaft für mehrere Monate zum Stillstand bringt. Das tropische Klima ermöglicht eine ganzjährige Produktion.
Eine besondere Gelegenheit
Gleichzeitig sorgt die Höhenlage dafür, dass auch Gemüsearten gedeihen können, die keine grosse tropische Hitze bevorzugen. Terra Bendita zeigt damit eine interessante und weniger bekannte Seite der Landwirtschaft Costa Ricas. Zwischen den Vulkanen wird nicht nur produziert, sondern auch sichtbar gemacht, wie unterschiedlich Landwirtschaft je nach Klima und Höhenlage funktionieren und ganz unterschiedliche Produkte hervorbringen kann.

Auch ein romantischer Strandspaziergang darf als Reiseerlebnis natürlich nicht fehlen.
bki
Für Reisende ist ein solcher Besuch eine besondere Gelegenheit, Costa Rica einmal aus einer anderen Perspektive als die gemeinhin bekannte kennen zu lernen.
-> «Landschaft verändert sich innerhalb von Stunden»
Vielfältige Facetten Costa Ricas entdecken
Neben Natur und Landschaft gehören Landwirtschaft und die Begegnung mit den Menschen vor Ort zu den Erlebnissen, die eine Reise nachhaltig in Erinnerung bleiben lassen. Wer diese und vielfältige weitere Facetten Costa Ricas selbst entdecken möchte, kann sich der nächsten Leserreise des «Schweizer Bauer» vom 28. November bis 10. Dezember 2026 anschliessen. Wer länger bleiben möchte, kann bis zum 13. Dezember 2026 verlängern. Anmeldeschluss ist der 25. August 2026.
Die Reise verbindet die vielfältige Natur Costa Ricas mit interessanten Begegnungen, landwirtschaftlichen Einblicken und besonderen Erlebnissen abseits der bekannten klassischen Touristenwege. Ein Höhepunkt ist dabei der Besuch von Terra Bendita zwischen den beiden Vulkanen Irazú und Turrialba.
-> Hier geht es zum detailierten Reiseprogramm der «Schweizer Bauer»-Leserreise nach Costa Rica.

Anja Tschannen, Redaktorin beim «Schweizer Bauer», wird die Reisegruppe nach Costa Rica begleiten.
zvg