
Bio Suisse
Kürzlich kommunizierte IP-Suisse: «Wir fordern die IP-Suisse-Bauern auf, Futterweizen zu produzieren.» Auf welcher Preisbasis die Prämie von 5 Franken pro Dezitonne Futtergetreide ausbezahlt wird, war nicht klar. Da es beim Futterweizen aktuell keinen Richtpreis gibt, auf den wie beim Brotgetreide die Prämie ausbezahlt werden könnte.
Der «Schweizer Bauer» fragte nach: «Die Preisbasis wird der am Markt erzielte Preis sein», antwortete Geschäftsführer Christophe Eggenschwiler. Sollte sich die Branche auf einen Richtpreis einigen, würde dieser Preis berücksichtigt. Zudem bestätigt Eggenschwiler, dass es zum jetzigen Zeitpunkt zu keiner Pflicht für IP-Suisse-Mastbetriebe zum Bezug von IP-Suisse-Futter kommen werde. tst
Produzenten von IP-Suisse-Extenso-Brotweizen müssen für die Ernte 2027 ihre Fläche reduzieren. «Es ist eine Reduktion der Vertragsfläche für IP-Suisse-Extenso-Brotweizen und Extenso-Roggen um mindestens 15 Prozent notwendig», so die Labelorganisation. «Die Reduktion wurde auf Grundlage der aktuellen Lagerbestände, der erwarteten Marktnachfrage sowie der verfügbaren Lagerkapazitäten festgelegt», so die IP-Suisse weiter. Nicht betroffen ist der pestizidfreie Brotweizen.