Sägewerke verarbeiten leicht mehr Holz

Im vergangenen Jahr haben die Schweizer Sägewerke 0,4 Prozent mehr Holz eingeschnitten als im Vorjahr. Haupttreiber war gemäss Holzindustrie Schweiz die gute Nachfrage nach Nadelholz.

Auch 2024 haben die Sägewerke die Marke von 2 Millionen Festmetern eingesägtem Stammholz überschritten. Das geht aus der Holzverarbeitungserhebung (HVE) des Bundesamts für Statistik hervor. Diese Marke wird seit 2021 übertroffen.

Aus dem eingesägten Rundholz wurden rund 1,2 Millionen Kubikmeter Schnittholz produziert. 96 Prozent des Gesamteinschnitts entfällt auf Nadelholz. Der Laubholzeinschnitt geht immer weiter zurück – im vergangenen Jahr um 8 Prozent. Die Schweizer Sägewerke bezogen rund 97 Prozent ihres Rohstoffs aus dem Schweizer Wald. Das sei auch der verlässlichen Versorgung zu verdanken, lobt Holzindustrie Schweiz die Waldbesitzer.

In der Schweiz wird erneut weniger geholzt

2024 wurde in der Schweiz erneut weniger Holz geschlagen. Während die Segmente Stammholz und Stückholz zur Energiegewinnung rückläufig waren, legten Industrieholz und Hackholz zur Energiegewinnung zu. Die Lage der Forstbetriebe verschlechtert sich. -> Mehr dazu hier

Die Sägewerke zeigen sich zufrieden. «Die leichte Zunahme der Einschnittmenge deutet auf eine gewisse Stabilisierung innerhalb der Branche hin», schreibt der Verband. Die gute Marktsituation führt er auf die anhaltend hohe Umbau- und Renovationstätigkeit zurück. Das sorge für eine solide Grundnachfrage.

Die Sägereien blicken optimistisch in die nächsten Monate. Die Auslastung wird mehrheitlich als gut eingeschätzt. Doch die Marktsituation wird als anspruchsvoll beschrieben. «Hohe Rohstoffkosten, steigender Preisdruck durch Importware sowie geopolitische Unsicherheiten stellen die Sägewerke weiterhin vor Herausforderungen», hält Holzindustrie Schweiz fest.

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