
«Wilhelm Tell» ruft die Landwirtinnen und Landwirte dazu, Anfang März auf dem Bundesplatz für bessere Bedingungen in der Landwirtschaft einzustehen.
Karl-Heinz Hug
«Wir treffen uns am Samstag, 7. März 2026, von 10:00 bis 15:00 Uhr auf dem Bundesplatz in Bern», schreibt er. Unter anderem fordert er eine sozialverträgliche Entwicklung in der Landwirtschaft. «Die soziale Teilhabe ist erst wieder gewährleistet, wenn wir die durchschnittliche Arbeitsbelastung von 67 auf 50 Stunden je Woche reduzieren können.»
Die Suizidrate in der Landwirtschaft sei fatal hoch und müsse unbedingt sinken. «Wilhelm Tell» hält zudem weiter fest, dass der durchschnittliche Stundenlohn in der Landwirtschaft mindestens 25 Franken betragen sollte. «Unser Ziel ist es, das Höfesterben und den Strukturwandel sofort zu beenden. Gemeinsam stehen wir für eine sichere Grundversorgung ein.»
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Petition
Die Petition «Jede Bäuerin und jeder Bauer zählt» von «Wilhelm Tell» richtet sich an den Bundesrat. Dieser wird aufgefordert, «unverzüglich wirksame Massnahmen zur Stärkung der Schweizer Landwirtschaft zu ergreifen». Die Schweizer Landwirtschaft sei systemrelevant. Zunehmende Regulierungen, hohe administrative Auflagen sowie ein unfairer Wettbewerb durch importierte Produkte gefährdeten jedoch die Wirtschaftlichkeit der Betriebe und die Versorgungssicherheit der Schweiz, heisst es in der Petition weiter. Sie wurde von über 33’000 Personen unterschrieben. Die Petition wurde an die Bundeskanzlei übergeben.
Forderungen:
- Bessere Produktionsbedingungen für landwirtschaftliche Betriebe.
- Konsequenter Grenzschutz für inländische Produkte.
- Gerechte Entschädigung für die geleistete Arbeit.
- Abbau von Bürokratie und administrativen Belastungen.