
Österreichs Bauern fordern angesichts der extremen Trockenheit in diesem Jahr ein konkretes Hilfspaket. (Symbolbild)
Ueli Steiner
Hilferuf von der Landwirtschaftskammer Österreich. Präsident Josef Moosbrugger fordert angesichts der extremen Trockenheit in diesem Jahr ein konkretes Hilfspaket für die Bauern. Im Mittelpunkt müssten eine bundesländerübergreifende Futtermittelbörse sowie eine Stundung der Agrarinvestitionskredite und der Sozialversicherungsbeiträge stehen, erklärte der Kammerpräsident Anfang August in Wien.
Gebraucht werde ausserdem eine Ausnahmeregelung für Biobetriebe, bei Nichtverfügbarkeit von Biofuttermitteln auch konventionelles Futter kaufen zu können.
Kampf gegen Klimawandel
«Es geht jetzt nicht um ’Wer bietet beziehungsweise fordert mehr’, sondern um gut ausgewogene, effiziente und vor allem auch politisch umsetzbare Unterstützungsmassnahmen», betonte Moosbrugger. Die Landwirtschaftskammer verfolge selbst das Ziel, mit erneuerbarer Energie, nachwachsenden Rohstoffen sowie regionalen Lebensmitteln einen aktiven Beitrag im Kampf gegen den Klimawandel leisten zu können.
Zudem arbeite die Kammer seit Langem intensiv und in allen Sektoren daran, den Landwirten «Werkzeuge» zur Anpassung an die sich verändernden Bedingungen anbieten zu können, so Moosbrugger. Er unterstrich die Notwendigkeit eines umfassenden Risikomanagements zur Minimierung des unternehmerischen Risikos der Landwirtschaftsbetriebe. Das reiche von der Wahl verschiedenster Einkommensstandbeine, Kulturen und Sorten bis hin zu Versicherungsmöglichkeiten.
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