Milch: Produzentenpreise gestiegen

In den ersten sechs Monaten dieses Jahres sind die Molkereimilchpreise im A- und B-Segment im Vergleich zur Vorjahresperiode gestiegen. Das geht aus dem jüngsten Marktbericht Milch des Bundesamts für Landwirtschaft hervor.

Währen der Corona-Pandemie im vergangenen Jahr hat die Nachfrage nach Milch deutlich zugenommen. Als Folge davon hat die Branchenorganisation Milch (BOM) auf den 1. Januar 2021 den Richtpreis für Molkereimilch im A-Segment um 2 Rappen auf 73 Rappen je Kilo Milch erhöht.

«Der Vorstand beschloss diese Richtpreiserhöhung aufgrund der aktuellen Situation auf dem Milchfettmarkt Schweiz, die auch durch die Covid-19-Pandemie bedingt ist, und nicht aufgrund der internationalen Marktentwicklung», hielt die BOM Ende November 2020 fest.

Die Richtpreiserhöhung hat sich auch die Produzentenpreise ausgewirkt, wie die BLW-Experten in ihrem jüngsten Bericht festhalten.  Von Januar bis Juni 2021 erhöhte sich der Produzentenpreis für Molkereimilch des A-Segments um 3.03 Rp./kg auf 67.33 Rp./kg. Im B-Segment erhöhte sich der Preis um 1.99 Rp./kg auf 49.63 Rp./kg im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum.

«Der Anstieg des Preises für Milch des A-Segments lässt sich unter anderem durch die Erhöhung des Richtpreises für Molkereimilch erklären», heisst es im Bericht. Seit 2017 verzeichnete der Molkereimilchpreis für das A-Segment eine stetige Zunahme. Zwischen der ersten Jahreshälfte 2017 und dem ersten Halbjahr 2021 kletterte der Molkereimilchpreis im A-Segment um 10.08 Rp./kg. Das entspricht einer Zunahme um 17,6 Prozent. Im B-Segment wurde ein Plus von 7.24 Rp./kg oder 17,1 Prozent registriert.

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