Nach Schafsrissen: Glarus will Schiltrudel regulieren

Zwischen dem 21. Juni und dem 10. Juli wurden auf der Alp Mürtschen neun Schafe gerissen. Dies, obwohl die Herde von mehreren Herdenschutzhunden bewacht wurde, wie der Kanton Glarus am Donnerstag mitteilte.

sda/blu |

Die Behörden wollen das Schiltrudel nun regulieren, wie das im Fachjargon heisst. Im Gesuch geht es um den Abschuss der Hälfte der bekannten Jungwölfe des Rudels. Bis jetzt wurden drei Jungtiere nachgewiesen.

  Der Bundesrat hat das Abschiessen von Wölfen in der Schweiz ab dem 1. Juli mit einer Teilrevision der Jagdverordnung erleichtert.  Ein Wolf muss weniger Schäden angerichtet haben, damit er zum Abschuss freigegeben wird.

Auch Rudel können reguliert werden. Neu können Kantone bei 8 Nutztierrissen statt bisher 10 Rissen beim Bundesamt für Umwelt (Bafu) Regulierungsabschüsse beantragen. In den Regionen mit mehr als einem Rudel dürfen die Kantone stärker regulieren als bisher.

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