
Beim Rind kann die Zeit zwischen der Ansteckung und dem Auftreten erster Anzeichen der Krankheit Monate bis Jahre dauern. (Symbolbild)
Pixbay
Für Landwirtschaftskammer Vorarlberg-Präsident Josef Moosbrugger ist die Situation eindeutig: «Die aktuellen Entwicklungen sind erschütternd und übertreffen die schlimmsten Befürchtungen der bäuerlichen Familien. Die Diskrepanz zwischen den Interpretationen der Jägerschaft und den tatsächlichen Neuinfektionen wird auf drastische Weise sichtbar.»
«Massive Infektionsherde»
Trotz der Bemühungen einzelner Jäger zeichnet sich eine alarmierende Entwicklung ab, die nicht länger relativiert werden kann: «Trotz aller Anstrengungen haben wir in den Alpen massive Infektionsherde, und es kommt weiterhin zu einem intensiven Übertragungsgeschehen bei gealpten Rindern.»
-> Vorarlberg: 12’000 Rinder auf Rinder-Tuberkulose getestet
Moosbrugger ist der Meinung, dass die bisherigen Massnahmen nicht ausreichen. «Die Erhöhung der Abschusszahlen allein wird uns nicht weiterhelfen. Mit dieser Strategie ist TBC nicht zu bewältigen», so der Präsident der Landwirtschaftskammer Vorarlberg.
«Zukunft der Alpwirtschaft gefährdet»
Die Folgen dieser Entwicklung könnten verheerend sein: «Wenn sich die Lage weiterhin zuspitzt, wird es leider wieder zu Keulungen von Nutztierbeständen kommen müssen», warnt Moosbrugger. Er fordert die Jägerschaft zu einem entschiedenen Vorgehen: «Ich erwarte, dass die Jägerschaft sich nicht nur mit den Tieren in den Ställen beschäftigt, sondern verstärkt daran arbeitet, Neuinfektionen im Wildbestand zu verhindern.»
Für Moosbrugger ist klar: Nur ein rasches und koordiniertes Handeln kann eine weitere Ausbreitung verhindern. «Es ist dringend notwendig, die Infektionsherde im Wildbestand zu beseitigen», fordert er. Ein Abwarten sei keine Option: «Wer sich jetzt aus der Verantwortung zieht, wird die Krise nur verschärfen.»
Stattdessen fordert Moosbrugger Zusammenhalt und Entschlossenheit: «Wir müssen gemeinsam handeln, um das Vertrauen wiederherzustellen, gesunde Vieh- und Wildbestände zu sichern und die Weidewirtschaft in der Region zu erhalten», appelliert er. «Wer jetzt untätig bleibt, gefährdet die Zukunft der Alpwirtschaft», warnt Moosbrugger.
Tuberkulose
Die Schweiz gemäss Behörden bei Nutz- und Wildtieren als frei von der bakteriellen Infektionskrankheit. Die Tuberkulose ist eine chronisch verlaufende, bakterielle Infektionskrankheit. Wildtiere, Nutztiere und Menschen können daran erkranken. Der aktuell dominierende Erreger bei den Tuberkulosefällen bei Rothirschen in Westösterreich und Süddeutschland ist das Bakterium Mycobacterium caprae. Es kann auf Rinder, aber auch auf den Menschen übertragen werden.
Wildtiere (vor allem Rotwild, Schwarzwild und Dachse) können sogenannte «Reservoire» der Tuberkuloseerreger sein. Das heisst, die Krankheit kann sich zum Teil unbemerkt über lange Zeit in den freilebenden Populationen erhalten und so immer wieder zu Ansteckungen bei Rindern führen. Eine Übertragung von Tuberkuloseerregern zwischen Wildtieren und Rindern ist in beide Richtungen durch direkten Tierkontakt oder durch verunreinigtes Wasser oder Futter möglich.
Beim Rind kann die Zeit zwischen der Ansteckung und dem Auftreten erster Anzeichen der Krankheit Monate bis Jahre dauern. In einer späten Phase der Erkrankung zeigt sich die Tuberkulose bei Rindern als chronisch-auszehrende Krankheit mit vergrösserten Lymphknoten, Fieberschüben, Milchleistungsrückgang und Abmagerung. Diese Symptome können aber auch bei anderen Krankheiten auftreten. Ohne Abklärung im Labor kann die Diagnose Rindertuberkulose nicht abschliessend gestellt werden. Alle Säugtiere und der Mensch können sich anstecken. Die Rindertuberkulose kann vom Tier auf den Menschen übertragen werden.
Die Tuberkulose ist eine auszurottende und somit meldepflichtige Tierseuche. Wer Tiere hält oder betreut, muss Verdachtsfälle dem Bestandestierarzt melden. -> Mehr Infos gibt es hier
Die Ursache von TUBERKULOSE, BLAUZUNGE und ALLE ANDEREN IMMUNSCHWÄCHEERKRANKUNGEN
ist IMMER auf eine ÜBERSÄUERUNG durch eine NICHT LEISTUNGSANGEPASSTE FÜTTERUNG, MINERASTOFFUNTERVERSORGUNG , VERGIFTUNG mit SCHWERMETALLEN, UMWELTGIFTEN und einer
HOHEN BELASTUNG mit ELEKTROSMOG zurückzuführen !!!!!!!
Lösung: Leistungsangepasste Fütterung ,ausgewogenes Eiweiß-Stärke-Verhältnis, eine BASISCHE Mineralstoffversorgung mit Kreidekalk und Viehsalz bzw. Mineralstoffvormischung und ENTGIFTUNG mit einem PRAXISBEWÄHRTEN Nahrungsergänzungsmittel wie z.B. ACTIV C EMX !!!!!!!
Josef Moosbrugger, Präsident der Landwirtschaftskammer Vorarlberg hingegen versucht sie nur von den WAHREN URSACHEN abzulenken und euch weiterhin Sand in eure Augen zu streuen !!!!!!!
Im sollte man mal vor Augen führen das sein Gehalt von den Tierhaltern bezahlt wird die jetzt gerade im Stich läßt.