Bleibt wertvolles Kulturland durch Referendum erhalten?

Die Autobahn-Ausbaupläne des Parlaments stossen auf Widerstand. Der Verkehrs-Club der Schweiz (VCS) und die Organisation Umverkehr haben am Dienstag wie angekündigt die Unterschriftensammlung für ein Referendum lanciert. Die Grünen haben auf X (Twitter) bereits ihre Unterstützung zugesagt. 

sda/ome |

Aus Sicht der Gegnerinnen und Gegner der Vorlage ist es unabdingbar, dass die Stimmenden das letzte Wort in der Frage des Autobahn-Ausbaus haben, wie es in einer Mitteilung hiess. Nach dem klaren Ja zum Klimaschutz-Gesetz am 18. Juni sei statt eines Ausbaus ein Marschhalt im Strassenbau angezeigt.

Bei einer Umfrage des «Schweizer Bauer»  Ende September (Seid Ihr für den Ausbau der Autobahnen?) haben sich knapp 75% der Leserinnen und Leser gegen den Ausbau der Autobahnen ausgesprochen. Dies, weil der Landverlust zu hoch oder der Ausbau schlecht fürs Klima sei. 

Es braucht 50’000 Unterschriften

Der VCS spricht von einem gewünschten «Stopp des Autobahn-Bauwahns». Der Ausbauschritt 2023 für die Nationalstrassen sei «übertrieben, überholt und überteuert». Dies sehe eine breit abgestützte Allianz von weiteren Organisationen, Parteien und Verbänden so.

Bis Ende Jahr will der federführende VCS die notwendigen 50’000 Unterschriften für ein Referendum sammeln. Die Sammelfrist läuft am 18. Januar 2024 ab.

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