Dienstag, 28. September 2021
31.03.2021 11:55
Märkte 

Boom: Biomarkt legte um fast 20% zu  

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Von: sal

Der Absatz von Bio-Produkten ist im letzten Jahr laut Zahlen von Bio Suisse um 19.1% gewachsen. Die Corona-Pandemie hat den bestehenden Trend kräftig verstärkt. Wieviel der zusätzlichen Bio-Produkte von Schweizer Höfen kamen und wieviel aus aller Welt, kann Bio Suisse nicht sagen. 

Bio Suisse präsentierte anlässlich der Jahresmedienkonferenz eindrückliche Zahlen zur Entwicklung von Bio in der Schweiz. Der Absatz von Bio-Produkten wuchs im Sog steigender Detailhandelsumsätze um 19,1 Prozent. Der Marktanteil beträgt damit neu 10,8 Prozent.

Bei dieser Berechnung des Marktanteils ist aber die ganze Direktvermarktung nicht dabei, das sind immerhin eindrückliche 220 Millionen Franken Umsatz für die Biobauernhöfe in der Schweiz.  Als Zeichen dafür hatte sich die Bio-Suisse-Spitze auf dem Hofladen der Familie Valérie und Roman Clavadetscher in Malans GR versammelt, die zudem seit einiger Zeit in der Aufzucht von Bruderhähnen (aus männlichen Küken von Legehennen), einem Thema, das Bio Suisse wegen des Drucks seitens Konsumenten und Öffentlichkeit sehr am Herzen liegt. 

Wahrscheinlich viel mehr importiert …

Auf eine Frage des «Schweizer Bauer» hin, wieviel von diesem Umsatzplus aus Schweizer Produktion gedeckt werden konnte und wieviel aus zusätzlichen Importen beruhte (z.B. bei der Migros im Alnatura-Kanal, wo bekanntlich fast alles aus der EU eingeführt wird), konnte Marketingleiter Jürg Schenkel keine genaue Auskunft geben. Dies werde nicht genau erfasst, viel Import gehe in die Verarbeitung.

Allgemein könne gesagt werden, dass etwa 1/3 des Schweizer Bio-Angebots Import sei und 2/3 aus Schweizer Herstellung stammten. Angesichts der Entwicklung bei Futtergetreide und Brotgetreide wachse der Inlandanteil mittlerweile stärker als der Importanteil, was langfristig zu einem höheren Anteil Schweizer Produktion führen sollte. 

… denn die bewirtschaftete Fläche wuchs nur um 1.6%

Die Schweizer Bio-Produktion hat sich flächenmässig im Jahr 2020 wie folgt entwickelt: Die biologisch bewirtschaftete Nutzfläche wuchs um 2730 Hektaren, was gegenüber dem Vorjahr einer Steigerung um 1.6% entspricht. So schnell wie die Bio-Nachfrage im Jahr 2020 wuchs, konnten innerhalb der Schweiz gar nicht mehr Bio-Produkte bereitgestellt werden. Die biologisch bewirtschaftete Landwirtschaftsfläche in der Schweiz (inkl. Fürstentum Liechtenstein) beträgt nun 172’090 Hektaren.

Bei den Betrieben waren es 7623 Bio-Betriebe Ende 2020, das sind 160 Betriebe mehr als im Jahr 2020. Die meisten Neuumstellungen stammen demnach aus den Kantonen Bern (+36 Bio-Höfe), Waadt (+33), Luzern und Wallis (je +22). Mit 63,2 Prozent hat der Kanton Graubünden den grössten Anteil Bio-Betriebe. Schweizweit tragen gemäss dem Verband 16,1 Prozent  der Bauernhöfe die Bio Suisse Knospe. 

Von den 7623 Bio-Betrieben waren es 7122, die nach den Richtlinien von Bio Suisse für die Marke «Knospe» produzieren, die restlichen machen sogenanntes Bundes-Bio. 

Mehr im Detailhandel eingekauft 

Bio Suisse ist sich dabei bewusst, dass sie von den besonderen Corona-Umständen profitiert haben, obwohl ja die Entwicklung hin zu mehr Bio-Konsum seit Jahrzehnten beobachtet wird. Der Verband schreibt: «Der Schweizer Detailhandel vermeldet für das abgelaufene Jahr Rekordzahlen. Wegen geschlossener Restaurants und  Kantinen kochten die Menschen zu Hause, und aufgrund der  geschlossenen Grenzen kauften sie in der Schweiz ein.  Zusätzlich zum starken Wachstum im Bio-Segment trieb diese  Entwicklung den Umsatz mit Bio-Artikeln auf ein neues  Rekord-Niveau.»

So hätten die Konsumentinnen und Konsumenten in der  Schweiz im Jahr 2020 Bio-Lebensmittel im Wert von mehr als 3,8 Milliarden Franken (2019: 3,2 Mia. Fr.) eingekauft. 

Potential in Gemeinschaftsgastronomie

Bio Suisse-Präsident Urs Brändli kommentierte dies an der virtuell durchgeführten Medienkonferenz wie folgt: «Wenn die Menschen die Wahl haben, kaufen viele Bio-Produkte, das hat sich gezeigt.» Bislang bestünden im Ausser-Haus-Konsum nur wenig Möglichkeiten, Bio-Lebensmittel zu geniessen (es gibt nur wenige Restaurants, die Bio-Produkte anbieten). «Darauf muss die öffentliche Verpflegung reagieren. Die Politik könnte hier ein wichtiges Zeichen setzen.»

Brändli meint die Verpflegung in Spitälern, Heimen, Schulen und Kantinen in Unternehmen und Verwaltungseinheiten. Bio Suisse hat darum einen Projektleiter Gemeinschaftsgastronomie angestellt, der unter anderem in den Städten Delsberg und Biel und beim Spital Graubünden bereits Erfolge hat erzielen können. Diese kaufen jetzt zahlreiche Bio-Produkte aus lokaler Herstellung ein. 

Marktanteil steigt nur leicht

Die Konsumentinnen und Konsumenten in der Schweiz kauften 2020 Bio-Lebensmittel im Wert von mehr als 3,8 Milliarden Franken (2019: 3,2 Mia). Der Marktanteil beträgt damit neu 10,8 Prozent (2019: 10,3%). Die  beliebtesten Produkte sind wie schon in den Vorjahren Eier  (28,9% Marktanteil), Brot (26,2%) und Gemüse (23,9%).  Lockdown und Homeoffice veränderten die Konsumgewohnheiten, wie Bio Suisse schreibt.

Sowohl Umsatz (1,05 Mia) wie  auch Marktanteil (8,2%. +22,4%) verpackter Konsumgüter  konnten überdurchschnittlich zulegen.  Der Umsatz mit tiefgekühlten Bio-Produkten etwa wuchs sogar um 36 Prozent. 

Coop und Migros machen zusammen drei Viertel aus 

Die neuesten Marktanteilszahlen, die Bio Suisse publiziert, unterstreichen die Dominanz der Detailhandelsriesen Coop und Migros auch im Biolebensmittelmarkt. Coop verkaufte 2020 Bio-Produkte für 1.628 Mrd. Fr und kam so auf einen Marktanteil von 42.2%. Migros kam mit 1.211 Mrd. Fr. Bio-Umsatz auf 31.4% Marktanteil.

Der übrige Detailhandel macht 7.6% aus, der Biofachhandel 9.6%, Warenhäuser und übrige Verkaufskanäle 3.5%, und die vielzitierte und für viele Betriebe sehr wichtige Direktvermarktung macht dann doch nicht mehr als 5.7% aus. Das Wachstum bei ihr von 169 auf 220 Mio. Fr. fiel aber sehr markant aus (+30%). 

Das sagt Brändli zu den Initiativen

Mit Blick auf die Abstimmungen über die Trinkwasserinitiative und die Pestizidverbotsinitiative am 13. Juni sagte Bio Suisse-Präsident Urs Brändli: «Es freut uns, dass die Gesellschaft mit den anstehenden Initiativen ein Kernanliegen des Biolandbaus aufgreift: eine Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion ohne chemisch synthetische Pestizide.» Die Delegiertenversammlung von Bio Suisse hat im  letzten November mit grossem Mehr die Ja-Parole zur Initiative  «Schweiz ohne synthetische Pestizide» gefasst. Die  Parole zur Trinkwasserinitiative beschliesst die DV am 14. April  2021.  sda



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52 Responses

  1. wann begreifen die leute entlich dass es nicht ein boom ist, sondern eine echt veränderung der gesellschaft. darum wird auch mehr links ,liberal, sozial gewählt.und wir bauern könnten davon profitieren. bio ist gesucht.

    1. ja, ja, liberal und links reden… wenns ums zahlen geht wird man dann aber schnell koservativ. Kauft Bio, wir CH – Bauern liefern ! Kaufen, nicht stehlen, wie das Frau Franziska H. mit ihrer TWI anstrebt ! Und der Berner Grünennationalratsuperstar, unterstützt diese Tragödie noch.

      1. Alle die sich profilieren oder recht zu haben scheinen sehen nicht klar und sind sich gar nicht bewusst um was es wirklich geht- ÜBERLEBEN! LANGFRISTIG!
        Standart BIO (AUCH KNOSPE) wie Konventionell sind keine langfristige Lösung für die Umwelt! Das BIO unserer Vorfahren in Kombination mit neuen Erkenntnissen ist wegweisend: sprich kleinbäuerliche KULTUR wie sie heute noch vielerorts gepflegt wird – Nennt es Narural-Korean-Farming, Permakultur, natürliche Landwirtschaft oder wie auch immer!

        1. Wir überleben, gerade dank der Chemie. Denn die Chemie ist Zeugnis für die Fortschrittlichkeit des Menschen. Was nützt es, wenn wir langfristig überleben, aber kurzfristig nicht, wie z. B. die Leute, die durch die Heuschreckenplagen (die nicht zurückgedämmt werden, weil Fanatiker wie du, Alex, PSM und Insektizide per se verteufeln) der Nahrungsgrundlage beraubt werden.
          Du bist ein Panikmacher und Troll, Alex.

          1. Furrer, ich verstehe Sie nicht. Wir stimmen in vielen Sachen überein, aber diesbezüglich geht unsere Meinung diametral auseinander. Sind Sie da vielleicht nicht ganz objektiv? Sind Sie überhaupt Landwirt? Einmal schrieben Sie, dass Sie staatliche Finanzhilfe empfangen. Gerade wenn Sie gottesfürchtig sind wie ich, dann können Sie gar nicht für das Gift sein, das Gottes Schöpfung zerstört. Reden Sie es nicht klein das Giftproblem, auch wenn viele ablenken und sagen, die anderen seien schlimmer

          2. Gift ist auch Teil der Schöpfung. Gift zerstört nicht per se die Schöpfung, sondern können – bei richtiger Anwendung sehr nützlich sein (siehe z.B. Schlangengift, …). Ja, wenn Glyphosat im Übermass angewandt wird (was es in der Schweiz nicht wird, da es auch nicht vor der Ernte gesrpitzt werden darf), dann ist es möglicherweise schädlich, sonst nicht. Alles ist Gift, es hängt von der Dosis ab.

  2. Es geht nicht nur darum dass der Konsument freiwillig mehr für nachhaltige Landwirtschaft bezahlt. Solange der Steuerzahler gleichzeitig auch für die umweltschädliche Produktion bezahlen muss, die er selber allenfalls nicht mal konsumiert, ist dies doch stossend. Selbst Bio Lebensmittel kaufen ist für mich nur eine Verzweiflungstat solange diese ebenfalls zu hohe Nährstoffüberschüsse haben. Zu viel organischer Dünger ist auch zu viel Dünger und biologische Tierhaltung ist auch nicht nur goldig.

    1. Essen und trinken , fordren und heuschen , nein, ab solchen Provokationen geht bei mir der Puls nicht meht über 70. Umweltschädliche Produktion ist, wenn man auf einer Fläche nach Bodenbearbeitung und Saat. die Ernte dem Zufall überlässt. PSM sind sehr effizient !

        1. Die Dosis macht das Gift. PSM werden gezielt angewandt. Dieses Gift, Gift, Gift-Gerede ist reine Provokation, verleumderisch und im Grunde verantwortungslos. Denn die Lösungen der Gift-Schreier beruht auf Planwirtschaft. Und das ist das schlimmste und tödlichste Gift, wie die hunderte Millionen Opfer der planwirtschaftlichen Ländern zeigen. Nur Propaganda, Zensur und Dummheit hat diese Tatsachen in vergessen lassen.

          1. Hier Paracelsus zu zitieren ist unangemessen und entbehrt jeglichem gesunden Verstand!
            „Die Dosis macht das Gift“ gil für Stoffe die natürlich sind und nicht per se GIFT sind…. Die WERTSCHÄTZUNG für die ARBEIT der Bauern/Landschaftspfleger und die Spekulation auf Lebensmittel sind DAS globale Problem… Wenn der Bünzli nicht begreift wie es sein kann das viele Produkte so „drecksbillig“sind dan ist ja alles klar…. Auch das offenbar niemand mehr bereit ist für sein essen zu ARBEITEN….

          2. Stimmt nicht ganz. Wenn man sieht, mit wie wenig die Homöopathie auskommt, dann reichen wenige Tropfen des Giftes um diese Information im Wasser zu verbreiten. Solange man GEGEN etwas arbeitet und mit Gift Tiere und Pflanzen auf dem eigenen Esstisch vernichtet, solange wird es auch Kriege geben. Man erntet, was man sät.

      1. So denkt die Mehrheit der Bünzlideppen! So wie bei Krankheiten etc. .. Lieber krank werden und dan „gesund pflegen“ anstatt präventiv gesund zu bleiben! Was kostet wohl mehr und erzeugt mehr Leid?! Das ist simpelste Mathematik :-)) In der Landwirtschaft ist es genauso! Die Konzerne und Lobbyisten haben da seit Jahrzehnten beste Arbeit geleistet! Mein Grossvater war auch einer von Ihnen-Agrochemie-hat es noch zugegeben bevor gegangen ist! Leute was für eine Bildung habt ihr bloss genossen?

        1. Alex: Es gibt aber heute, trotz oder wegen der Chemie, mehr Menschen, längeres Leben. Früher lebten die Menschen 40 Jahre, heute klagen sie bis 90 über die Chemie.
          PSM ist nicht per se Gift und ist nicht unnatürlich. Es baut sich ab, zu seinen Bestandteilen. PSM sind MIttel, die durch viel Intelligenz hergestellt wurden, vom Menschen (Teil der Schöpfung) mit natürlichen Mitteln (Teile der Schöpfung).

          1. Der Beat hat auch keine Ahnung von Geschichte und Ökologie! Geh studieren und aufm Acker arbeiten!
            Wie werden die meisten alt? Du hast recht PSM sind nicht per se Gift- „NUR“ die synthetischen und die auf Erdöl Basis…. Meine Verwandeln haben Jahrzehnte in diesem Bereich gearbeitet…..
            Hast du dich schon einmal mit KNF, Permakultur oder ähnlichem auseinamdergesetzt?!
            Ich frage mich eher wiso ich überhaupt einen Kommentar geschrieben habe… ist doch immer dasselbe…

    2. Biobetriebe haben eine Höchstgrenze beim Tierbesatz von 2,5 DGVE im Talgebiet in den besten Lagen und im Berggebiet je nach Zone deutlich weniger. Beim Stickstoff erreicht diese Grenze kaum einer. Sie müssen also Bioprodukte nicht aus Verzweiflung kaufen.

    3. Es geht um VIEL Geld nicht anderes!
      Schweiz= Hochburg von
      -Argrochemie (chemie all.)
      -Rohstoffhandel
      -Banken
      -Versicherungen
      -Detailhandel
      etc.
      Die hätten alle ein riesen Problem wenn diese Art von Initiative durchkommt!

      1. Das stimmt alles nicht, was du sagst: Du, Alex, bist ein Panikmacher und Durcheinanderbringer. Die Initiativen wollen nur ein planwirtschaftliches System einrichten und uns noch mehr Freiheiten nehmen. Das ganze Land ist schon auf dem Trip, dass die Umwelt geschützt werden muss und es wurde schon extrem viel dafür getan. Wenn wir den Bogen überspannen, dann zerstören wir die Nahrungsmittelgrundlage und die Wirtschaft. Du, als Troll und Panikmacher, hetzt die Leute auf. Schande!

      2. :-)) genau, du bist wohl einer der keine Ahnung von Landwirtschaft, Biologie, Chemie oder dergleichen hat?! Was hat das mit „Panikmache“ zu tun? Wieviel der Landwirtschaftlichen „Nutzfläche“ wird für zB. Alkoholprodukte VERBRATEN oder Chips/Pommes ? Hört auf Die Initiative könnte auf jeden Fall tiefgründiger sein! Aber aller Anfang ist offenbar schwer:-) ich halte weder von Panik, Angst und Überoptimismus etwas. AUGEN AUF UND IN DEN SPIEGEL SCHAUEN LIEGT MIT VIEL MEHR…

  3. 20% tönen halt besser als 0,5%.
    Also der Marktanteil ist um 0,5% gestiegen. Was soll der Lobgesang mit solchen Zahlen?
    Die Konsumenten honorieren die Anstrengungen mit 0,5% zusätzlichem Marktanteil, eigentlich jämmerlich.
    Wenn die Initiativen angenommen werden, wird nicht mehr Geld für die Ernährung ausgegeben. Der Import/Einkaufstourismus wird zunehmen oder die (Bio) Produzentenpreise werden sinken (Herren). Die Differenz werden die Bauern wohl vom Steuerzahler einfordern müssen.

  4. Welcher Schweizer Bauer holt sich die Differenz nicht heute schon vom Steuerzahler? Vergesst doch entlich mal den Einkaufstourissmus. Die Bio-Produzenten können der Nachfrage ja gar nicht nachkommen. Weil es zu eben zuwenig Produzenten gibt.

  5. Ich bin dafür, dass wir sofort der EU beitreten. Alle Probleme gelöst!?
    Wir können dann gemäss den EU Richtlinien produzieren. Die Löhne der Dienstleister, Zulieferer, Handwerker usw. sind dann tiefer. Es kostet alles weniger. Ist doch super! Die Agrarinitiativen werden hoffentlich auch nicht umgesetzt. Der Bundesrat muss nicht mehr über ein Rahmenabkommen verhandeln usw.
    Die einzige Sorge die bleibt ist, dass wir wahrscheinlich ein, über Generationen erarbeiteten Wohlstand aufgeben!

  6. Wir jungen denken wenigstens noch an die kommenden 1,2,3,4, 10,100,1000……….. 10000 Generationen! Narzistisches Egoistenpack! Als wäre der Mensch die Krone der Schöpfung! Das wir nich lachen :-))

    1. @ Alex: Wir jungen denken vorallem an uns! Oder findest Du es verantwortungsvoll das bei Annahme der Initiativen im Ausland, für unsere Lebensmittel, das Trinkwasser mehr belastet wird? Das ist für mich egoistisch.

      1. Das ist leider Gottes ein fadenscheinigen Argument…. Initiative hin oder her muss was geschehen…. Weltweit! Nur weil viele keine Perspektive sehen bring es nichts so weiter zu machen! Wir haben auch Gesetzt für allerlei Sinnloses… Also könnte man definitiv einschränken was konsumiert wirt- ohne das man unglücklich wird! Oder würdest du per se sagen das frühere Generationen die nicht diesen Überfluss hatten Unglücke waren!?

      2. Grundsätzlich gebe ich dir Recht- deie manipulierte, ungebildete, verblendet etc. JUGEND die dazu ERZOGEN wurde interessiert sich nur für sich! Aber das sind nicht ALLE! Den armen Ignoranten aller Generationen haben zu viel zu sagen- obwohl sie nur Eigeninterressen vertreten! Wie im Mittelalter! Das ganze Wissen wäre da! Aber aus Angst schwört man lieber auf die Lobby- wie beim Tabak!

  7. Durch den Rohstoffhandel der von der Schweiz aus gesteuert wird hat es soviel verdreckte Umwelt WELTWEIT… Da wäre dein Argument ein feuchter Furz auf den heissen Stein! Kleinbäuerliche Gärten (VOLL BIO) produzieren ein Vielfaches von einem „Industrieacker“!!! Das sage ich aus Erfahrung aus
    der konventionelen Landwirtschaft! Aber der faule Schweizer will halt Chips/Cola/Fertigfutter :-)) auf Kosten aller Lebewesen dieser Welt!

  8. Nicht die stärksten oder die intelligentesten Spezies werden überleben, sondern diejenigen, die sich am schnellsten anpassen“. Auf dem Markt gewinnt also derjenige, der sich am schnellsten verändert! Das wusste das Bauernvolk Schweiz als es noch ein solches WAR- MIT LEIB UND SEELE!

    1. Du bist ein Provokateur und Troll. So Unsinn und Anklagen kannst du nur verbreiten, weil du dich hinter deinem Troll-Computer nicht verantworten musst. Gib deinen Namen und deine Interessen an. Ansonsten lese ich deutlich aus deinen Worten, dass du eben ein Troll, Provokateur und somit ein Feind der Schweiz und der Schweizer Landwirtschaft bist. Wer soll einen wie dich noch anhören?

  9. @ Alex: Also ist es Dir egal.Die frühere Generation hat für das wenige das sie hatte vorallem hart gearbeitet, vor dem habe ich grossen Respekt. Die jetzige Wohlstandsgeneration ist sich volle Regale gewohnt und die meisten haben keine Ahnung was harte Arbeit ist. Die Initiativen führen zu massvien Importen und wir haben keine Kontrolle wie dies produziert wurde. Du willst also vorschreiben was wir essen sollen? Viele währen froh wen sie überhaupt etwas zu essen hätten.

    1. Es würde nur zu massiv mehr Import kommen weil die Mehrheit eben genau „wohlstandsverblöded“ ist! Die Initiative ist def. nicht tiefgründig genug! Es wird bereits heute „vorgeschrieben“ was die meisten konsumieren/essen! Wer sich mit LEBENsmittelkunde/-Industrie auskennt weiss das…. Hippokrates wies auch bereits darauf hin..

    2. Ich für meinen Teil baue meine Lebensmittel selbst an, sammle Kräuter/Sprossen etc. und habe ein paar Tiere die leben wie zu Gotthelfs Zeiten ; diese geben mir ab und an ein paar Köstlichkeiten für die ich sehr dankbar bin… Ich sammle und schlage Holz um im Winter meine kleine Stube/Schlafzimmer/Küche (30m2) zu heizen.. Wen jemand meine Hilfe braucht gebe ich gerne ; auch bis zur völligen Erschöpfung… Mir ist duraus bewusst was ein hartes Leben bedeutet…

    1. Auch wenn diesr Kommentar ( von Alex) bald gelöscht sein dürfte, wenigstens zeigt Alex sein wahres Gesicht . Die Bauern als Prügelknaben missbrauchen , um andere Ziele durchzusetzten sind wir uns gewohnt. Lehrmeister Hunger ist der Brutalste , und wer denkt das sei unmöglich naja , C19 haben viele für unmöglich gehalten ; inkl. mir .

    2. Lieber Alex. Mach dir nicht zuviel Gedanken
      Du redest hier mit Bauern und in den letzten Generationen haben leider nicht immer die kognitiv Stärksten den Betrieb weitergeführt.

      1. Gusti, dass du Alex unterstützt, der sich mit dem zu Recht gelöschten Kommentar, nun vollends als Fanatiker und Menschenfeind geoutet hat, sagt nichts Gutes über dich aus. Auch deine Verachtung der Landwirte zeigt deinen Charakter und deine Gesinnung.

  10. Habe den Kommentar nicht gesehen, ist mir auch egal. Viele haben leider schon wieder vergessen das vor einem Jahr die Ravioli ausverkauft waren und unsere Nachbaren Waren am Zoll zurückgehalten haben. In Kriesenzeiten wird jedes Land zuerst für sich schauen, das sollte eigentlich jedem klar sein. Eventuell ernähren uns ja dann einige, uns intelektuell überlegene mit ihrem Gemüsegarten.

  11. Verwende kein Saatgut und füttere meine Tiere fast ausschiesslich mit eigenem Grundfutter. Da du ja der Aufassung bist das die meisten Bauern dumm sind frage ich mich, wieso liest Du dann im Schweizerbauer und schreibst auch noch Kommentare? Findest du nicht andere Zeitungen würden eher deinem Intelekt entsprechen?

  12. Doch schon, es hat halt eher so einen missionarischen Effekt. Man muss das Übel bei der Wurzel packen. (Ohne Chemie)
    Ich sagte nie, dass die Bauern dumm sind. Das hast du selber hinein interpretiert.

    1. Gusti sagt:
      3. April 2021 um 11:50 Uhr
      Lieber Alex. Mach dir nicht zuviel Gedanken
      Du redest hier mit Bauern und in den letzten Generationen haben leider nicht immer die kognitiv Stärksten den Betrieb weitergeführt. Dann erklär mir mal diesen komnentar! Du nimst also auch keine Medikamente (auch Chemie), auch nicht wenn du schwer krank bist?

      1. Lieber Chrigel. Ja ich nehme keine chemischen Medikamente. War zum Glück noch nie so schwer erkrankt um mich damit auseinander zu setzten. Zur erklärung, wenn jemand nicht der Beste ist, ist er doch noch lange nicht schlecht. Tut mir leid wenn du dich dumm gefühlt hast.

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