Freitag, 24. September 2021
03.08.2021 16:42
Waadt

Älpler schockiert über Kälberriss durch Wolf

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Von: sal

Im Waadtländer Jura sind in den letzten drei Wochen sechs Kälber gerissen worden. Sehr wahrscheinlich ist es der Wolf. Die Älpler sind schockiert, der Kanton hat den Abschuss des Raubtiers beantragt.

Bilder von schrecklich zugerichteten Kälbern machen seit einigen Tagen auf bäuerlichen Mobiltelefonen schweizweit die Runde. Sie stammen alle vom Hügelzug im Waadtländer Jura, der das Vallée de Joux von der Region um Bière VD trennt.

Bei lebendigem Leib angefressen

Nachdem letzten Herbst bei La Dôle ein Kalb vermutlich einem Wolf zum Opfer gefallen war, der vermutlich erste Kälberriss im Kanton Waadt, begann am Freitag vor zwei Wochen auf der Alp Pré de Mollens eine Serie von Kälberrissen.

Hirt Olivier Humbert fand da an derselben Stelle auf der Weide zwei tote Kälber und war schockiert. «Ich war sehr überrascht, das war bizarr», sagt er zum «Schweizer Bauer». Spezialisten des Kantons hätten vor Ort die Tat eines Wolfes vermutet. Die Resultate der DNA-Probe kämen aber erst in einigen Wochen. Den Fachleuten zufolge seien die Tiere bei lebendigem Leib angefressen worden. Letztes Jahr hat Humbert zwei Ziegen auf der Alp verloren, auch nach langer Suche fand er sie nicht, er vermutet, dass schon da der Wolf gewirkt hat. 

Tier sei 300 kg schwer gewesen 

Humbert befürchtet, dass die jetzige Serie erst der Anfang darstellt. Auf seiner Alp sind die übriggebliebenen 11 jüngeren Kälber unverzüglich abgealpt worden, die Rinder − «wir können nur hoffen, dass sie sich gegen die Wölfe zu wehren wissen» − und die Mutterkühe bleiben auf der Genossenschaftsalp. Ein weiterer Riss ereignete sich auf der Alp La Foirausaz oberhalb Bière. Wie Alpmeister Pierre Frédéric Burnier bestätigt, war es ein Tier von Jean-Daniel Wyss aus Bière, das ganz übel zugerichtet worden war, sehr wahrscheinlich ebenfalls vom Wolf. Das Tier ist laut Angaben in sozialen Medien rund 300 Kilogramm schwer gewesen.

Nicolas Jotterand von der Nachbaralp La Correntine berichtet, dass er die unter ein Jahr alten Kälber sofort wieder ins Tal geholt habe. Er sagt, dass es vielleicht schon mehr als ein Rudel Wölfe in diesem Gebiet habe, denn die Wölfe hätten ja hierzulande keine natürlichen Feinde. Er gibt zu bedenken, dass die Kälber vor ihrem langsamen Tod schrecklich leiden mussten. Und befürchtet: «Das wird für uns Viehhalter höllisch.»

Gerissenes Kalb auf der Alp La Foirausaz oberhalb Bière VD.
zvg

Kanton hat Abschuss beantragt

Weitere Risse geschahen auf den Alpen La Burtignière, Le Grand Croset Dessous und auf La Bassine. Aufeiner dieser Alpen liessen die Wölfe (die es so gut wie sicher gewesen sind) von einem Kalb noch den Brustkasten mit abgenagten Rippen zurück, wie ein Bild zeigt. Den Riss auf La Bassine bestätigt Maurice Treboux, das getötete Kalb sei acht Monate alt gewesen, man habe es am 29. Juli gefunden, nachdem man es am Vortag stundenlang gesucht habe.

Laut Treboux, der mit seinem Gruyère d’alpage AOP 2018 bei den Swiss Cheese Awards den höchsten Titel gewann, sind morgens um zwei Uhr fünf Wölfe nur 150 Meter von der Herde weg gesichtet worden. Auch er hat die anderen 16 Kälber sofort ins Tal gebracht. Am Montag gab der Kanton Waadt bekannt, dass er beim Bund den Abschuss von zwei Jungwölfen beantragt hat. Denn diese hätten sich auf Kälber statt auf Hirsche und Rehe spezialisiert. 

-> Liebe Leserinnen und Leser. Die Kommentarfunktion wurde wegen mehrfachen und wiederholten Beschimpfungen geschlossen.

Sehr wahrscheinlich waren es Wölfe, die von diesem Kalb nur noch das Skelett übrigliessen.
zvg
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132 Responses

  1. Es wird Zeit das drastische Massnahmen ergriffen werden! Was unseren Nutztieren hier an leid zugefügt wird ist absolut haltlos. Die Bestossung der Alpen ist für die Natur ein wichtiger Bestandteil der Pflege. Ebenfalls erleiden die Tierhalter schmerzliche Finanzielle Einbussen geschweige den der züchterische und Emotionale Wert der getöteten Nutztiere. Der Schutz unsere Nutztiere hat höchste Priorität!

      1. Nutztiere heissen Nutztiere, weil sie benutzt werden und Wildtiere heissen Wildtiere, weil sie wild/frei leben. Haustiere sowie auch Nutztiere haben sich nicht unbeaufsichtigt in der Natur aufzuhalten.

  2. Ja ja man muss die Natur schützen und darum die Wölfe abknallen denn die gehören ja nicht zur Natur???????? Die Nutztiere gehören zur natüichen Bestandteil der Pflege der Wolf(der ja dennatürlichen Bestand der Wiltiere mitreguliert) nicht?? Hauptsache Mensch hat einen Grund Tiere abzuknallen

    1. Werter pro Wolf.
      Was wollen Die genau mit Ihrem Geschreibsel sagen. Sicher nichts relevantes. Sie dürfen sich übrigens auch mir Ihrem richtigen melden!

    2. Es gibt nur eine Lösung gegen den Wolf – Hunde aus dem Kaukasus importieren , dann wird abschiessen überflüssig.. Diese Hunde machen den Wolf regelrecht kaputt ! Unsere Zottelhunde sind rein nichts wert . denn der Wolf lässt sich mit Gebell nicht vertreiben.

    3. Die Wölfe gehören zur Natur…. wo Platz für Sie das ist, nicht bei uns. Weg müssen Sie erst wenn sich die Tiere an die Aglo gewohnt sind und Kinder und Schoshündlis bedroht sind..,

  3. Solche BIlder müssen überall verbreitet werden, damit der „Gute Wolf“ mal endlich ins rechte Licht gerückt wird. Automatisch wird der WOlf moralisch positiv bewertet, wenn man ihn unter das Stichwort: Recht auf Leben stellt. Aber nicht nur WIldtiere haben ein Recht auf Leben!! Bei lebendigem Leib abgefressen werden! Grausam

    1. Ich finde, es sollten Bilder verbreitet werden von verendeten Nutztieren, die man über Wochen und Monate unbehütet sich selbst überlässt. Brechen sie sich ein Bein, verhungern und verdursten die Tiere. Lebendig verhungern und verdursten! Grausam! Und das wird vorsätzlich gemacht! Wen interessiert es? Den Tierbesitzer der für diese Tierquälerei noch subventioniert wird sicher nicht, obwohl ein Vielfaches mehr Tiere verenden, als durch Wolfsriss.

      1. Emil da hast du schon recht,darum wollen die Behörden nichts bezahlen für Kangal-Hunde und Kaukasische Herdenschutzhunde,es gibt nur Beiträge für Hunde die ein wenig herumbellen,und dem Wolf nicht gefährlich werden können..

      2. Ich finde Sie sollten endlich mit Ihren Lügen aufhören,wann kommen endlich die Namen der Alpen,in denen das alles passiert? diese Zahlen kommen von den Bürofurzern,vom WWF und Pro Natura,alles erfunden und erlogen

        1. Mit Lügen aufhören sollen eher Hobby-Tierbenutzer und alle anderen Tierfressern. Die Zahlen sind belegt, da Nutztiere registriert werden müssen und die Zählungen gemäss Tierdatenbank beim Bestossen und bei der Abalpung sprechen deutlich! Also bitte, wenn das Bauernvolk schon absichtlich ihre Tiere vernachlässigt, steht doch wenigstens dazu, anstatt unbequeme Wahrheiten über Euresgleichen als Lügen abzutun.

          1. So ein unanständiger Kommentar. Man hat sich zwar einwenig informiert, über die Tierverkehrsdatenbank, aber das System überhaupt nicht begriffen, wie es mit dem Kontrollwesen funktioniert. Eine Information , bei der Abteilung für Tierdelikte, der Kapo, könnte hilfreich sein.

          2. Ist es nicht ziemlich dicke Post, wenn man so weit zurückgreift und den “ Schweizerbauer“, als
            „braunes Blatt“ tituliert? Dazu noch Adolfs ( Hitler) Enkel erwähnt. Die jüngere Generation,weiss gar nicht mehr, von was da kommentiert wird

      3. Grüezi Wölfin
        Ich bin gespannt, welchen Herdenschutz Sie für Rinder vorschlagen. Vor allem so kurzfristig. Und selbstverständlich sind die Tiere nicht unbehütet sich selbst überlassen. Sie sind eingezäunt und werden mindestens einmal täglich kontrolliert. Irgendwann muss man sich einfach entscheiden, ob einem die Bewirtschaftung der Alpen oder die Existenz des Wolfes darin wichtiger ist. Denn nur mit einem Herdenschutzhund ist es heute auch nicht mehr getan.

        1. Grüezi Herr Waadtländer Buur
          Ohne Nutztiere braucht es keinen Herdenschutz. Wir leben nicht mehr in Höhlen und benötigen keine tierischen Produkte. Auf Ackerflächen soll Nahrung für Menschen angebaut werden, anstatt für Nutztiere. Weideflächen sind der Natur zu überlassen. Wir füttern fast 50 Milliarden Nutztiere, lassen aber eine Milliarde Menschen hungern. Futter für Nutztiere kostet Waldflächen, für welches Menschen ermordet, vertrieben, sowie Tiere mitsamt dem Wald lebendig abgefackelt wird.

          1. ich frage Sie hier nochmals: woher nehmen sie den Dünger, um auf Ackerflächen Nahrung für den Menschen anzubauen. Was machen Sie mit den Kartoffelkäfern? Mit den Mäusen? Mit den Schnecken? Welche Tiere lassen sie leben? Welche nicht?

  4. Ach ja, „bei lebendigem Leib angefressen werden,“ das ist ein beliebtes Szennario in Horrorfilmen, wenn Gefangene von Ratten angefressen werden, während sie Schlafen oder gar noch schlimmer, wach, aber sich nicht mehr wehren können, wenn sie angefressen werden. Dies mal zur Vorstellungskraft für den öminösen ProWolf – so gehts unseren Tieren!! Und die Soldaten im 1.Weltkrieg in den Gräben wurden auch zum Teil angefressen…. Pro WOlf: Du Unmensch!

  5. Werter pro Wolf.
    Was wollen Sie genau mit Ihrem Geschreibsel sagen. Sicher nichts relevantes. Sie dürfen sich übrigens auch mir Ihrem richtigen Namen melden!

  6. Wer trotz dieser schrecklichen Bilder den Wolf in der Schweiz noch schützen will, nimmt das unfassbare Leiden unserer Nutztiere und unserer Bäuerinnen und Bauern in Kauf und stellt mittelfristig unsere Versorgung mit einheimischen Produkten ernsthaft in Frage.

    1. Vegane Landwirtschaft löst die Probleme die nur entstehen, weil der Mensch sich bis in die hinterste Ecke seine Nutztiere herumlaufen lässt. Träge Tiere, welche kein Brot haben, auch bei guter Gesundheit zu fliehen. Hört auf Nutztiere zu halten/essen und der Wolf wird wieder richtig mit Anstrengung jagen, nur das was er fressen kann, anstatt sich am Buffet träger Tiere zu bedienen und Vorrat für Monate anzulegen.

      1. Offensichtlich eine Vegane Wölfin
        Schon mal gesehen dass auf unseren Alpen Weizen und Gemüse geerntet worden sind?
        Nur die Wiederkäuernutztiere können das Gras mit ihrem Verdauungssystem zu hochwertigem tierischen Eiweis veredeln.
        Viel spass beim Grass fressen

        1. Werter Tom, deutsch nicht versteh? Mut du Schule besuche und lerne Sprak.
          Ich schreibe doch explizit, dass der Mensch sich nicht bis in die hinterste Ecke ausbreiten muss. Pflanzliche Nahrung anbauen dort wo möglich und wo nicht möglich, wird der Boden der Natur überlassen. Keine Nutztiere, keine Probleme mit Raubtieren, da sich diese dann an Wild halten. Dazu keine Hungersnöte mehr, da vegane Ernährung für alle Menschen genug Nahrung generiert.

  7. wenn sich die bauern nicht mal die mühe geben ihre nutztiere richtig zu schützen( hoher elektrozaun, herden -schutzhunde) dann soll man sie über nacht im stall halten! ungeschützte tiere sind für wölfe eine einladung…

    1. Die Wolfsbefürworter sollten eine nacht mal den Herdenschutz über nehmen. Aber es wäre kaum dunkel hätten die schon die Hosen voll. Aber grosse klappe haben das schon. Ihr wisst garnicht wie es in den Alpen ab geht

    2. Das Lied kennt schon jeder. Heiliger Bimbam, dieses sinnlose Nachgeplapper hilft nicht weiter. Ihr wisst gar nichts wisst Ihr ausser dummes Mitgelabere um was gesagt zu haben. Sicher kann der Wolf als Tier nichts dafür. Ihr diese komischen Möchte gern Naturfreunde macht den Wolf zu dem Problem. Ich schäme mich nicht für das was auch hier schreibe. Darum mein richtiger Name

    3. Werter Herr…???….sie geben ja nicht mal Ihren Wahren Namen preis….ich lede sie herzlich ein, auch nur mal wine Woche auf einer Alp, oder einem landw. Betrieb mitzuarbeiten, dann bekommen Sie mal eine echte Ahnung davon wie es in unserem Beruf si ist. Ich finde generell, über etwas, wovon man keine Ahnung, oder nzr geringe Ahnung hat, sollte man das Maul nicht zu weit aufreissen.
      Freundliche Grüsse

      Jonatan Bachmann, Landwirt und Alpbewirtschafter aus dem Tessin

  8. Da sieht man welche Ahnung diese Tierschützer haben. Herdenschutz hoher Zaun alles nützt nichts. Diese Leute müsten die gerissenen Kälber und Schafe selber zusammenlesen, ohne Lohn. Sie wissen ja nicht welcher Schaden sie unseren Nutztieren zufügen.

  9. Ich Frage Euch, die Wolf Schützer, spürt Ihr nicht den Schmerz, die Angst, hört Ihr nicht die Todesschreie der armen Tiere, wie sie leiden, wenn die Wölfe an ihnen herum zerren, Kiloweise Fleisch vom lebenden Körper reissen? Oder denkt Ihr nicht an Eure Mitmenschen, Nachbarn, Mitbürger, wie sie leiden, weinen, nicht mehr schlafen können vor Leid und Kummer? Nein Ihr hört es nicht und denkt auch nicht darüber nach weil etwas nicht richtig geordnet ist bei Euch im Kopf.

      1. Wölfen, als unser Dorfmetzger noch selber geschlachtet hat, und ich Tiere dorthin geliefert habe, blieb ich immer bis das Tier tod war. Die Tötungen verliefen ruhig, ungestresst. Der Bolzenschuss beendete das Leben ohne Angst oder Panik.
        Ihre Artgenossen fressen an den Opfern bevor diese vom Tod erlöst werden. Ihr Vergleich beweist Ihre absolute Bildungsferne, trotz Ihrer akademischen Bildung.

      2. Schon einmal einen Tag in einem Schlachthof, an vorderster Front verbracht? Man wüsste dann, von was man kommentiert, hat aber gar keinen Sinn, wenn man es nicht begreifen will. Also 0 Ahnung.

        1. Ja Försterliesel. Ich habe einen Tag in einer Grossmetzgerei verbracht. In einer meiner Abschlussarbeiten beschreibe ich über das Tierleid auf Transporten und im Schlachthaus. Etwa ein Drittel der Tiere sind nicht ausreichend betäubt und erleiden Qualen während des Schlachtvorgangs. Nicht 200 Tiere jährlich wie bei Wolfsrissen, sondern täglich Tausende, weltweit wohl Millionen. Jeden Tag. Schmeckt Ihnen Ihr totes Tier noch, oder hören Sie die Todesschreie?

          1. Bei den Abschlussarbeiten muss doch ziemlich viel durcheinandergeraten sein , oder ist es schon so lange her, dass man es nicht mehr einordnen kann? Auf dem Teppich bleiben! Mann ist erkannt!

          2. Försterliesel
            Natürlich: alle die nicht Ihrem Gusto entsprechen haben kein fundiertes Wissen, oder das Wissen ist durcheinandergeraten.
            Es ist nicht lange her, da wurde genau die von mir beschriebene Schweinerei in zwei Grossmetzgereien veröffentlicht. Eine in der Westschweiz und eine im Kantom Bern. Arbeiten Sie in einem dieser Tierquälerbetriebe, dass Sie diese Fakten in Abrede stellen müssen? Oder Ihr Mann? Man und Mann ist übrigens nicht dasselbe.

  10. Wildtierbestand muss immer in Schach gehalten werden.Das ist nicht neu.Das ist bloss logisch und notwendig.So was darf man nicht zulassen ausser man hat den Verstand verloren.
    Ich mag Tiere, aber was ich da sehe geht schlichtweg zu weit.
    Ich bin keine Bäuerin.Dennoch kann ich ihr Anliegen verstehen.

  11. Leider zu spät man bekommt das problem nicht mehr in den griff, selbst eine bejagung wie es bei den füchsen gemacht wird würde die probleme nicht lösen. Es sind zu viele..
    uns walliser und die bündner hat man jetzt lange nicht ernst genommen .
    Nun breiten sie sich von hier aus. Viel spass mit den lupos. Jetzt kommt die zeit in der wir verstanden werden. Leider zu spät

    1. Viele Leute werden erst begreifen, wie wichtig die Alpwirtschaft ist, wenn die Alpen aufgegeben werden. Den Aufschrei, wenn die Lawinen über das ungenutzte lange Gras abgleiten und Richtung Tal donnern… Wenn die schönen Wanderwege alle verbuschen, die Biodiversität verschwindet und stattdessen nur noch Erlen wuchern. Dann wird es zu spät sein!
      Ich jedenfalls gebe meine Jungrinder nicht mehr auf die Alp. Viele werden es mir gleich tun, wenn vermehrt Tiere nicht mehr zurückkehren im Herbst.

      1. Der Grossteil der Tiere die nicht zurückkehren verenden an Krankheit und Unfall. Oft unbemerkt leiden sie Tage und Wochen. Wo ist dann da Euer Aufschrei? Ich höre so nichts von Eurer Trauer, wenn die Tiere an Vernachlässigung sterben, anstatt an Wolfsrissen.

  12. Dieses Gemetzel ist rein objektiv betrachtet ein natürlicher Wildschaden. Aus finanzieller Sicht ist der Schaden sogar deutlich geringer als bei anderen Wildtieren (zBsp. Wildschweinen)
    Saatkrähen auf dem Feld fressen uns auch die „Nahrung“ weg. Worin liegt also der Unterschied? Hört also auf diese „emotionale“ Schiene zu fahren wenn ihr ernst genommen werden möchtet.

    1. Komischerweise wird aber von den betroffenen Landwirten erwartet das noch halb lebende Tiere sofort von ihren Leiden erlöst werden. Wiso eigentlich? Ist doch alles Natur und nur ein natürlicher Wildschaden wen Schafe mit heraushängenden Gedärmen herumlaufen! Eventuell würden auch der Luchsfreund eine „emotionale Schiene“ fahren wenn er solche Bilder direkt vor Ort sehen würde.

      1. @ Chrigel
        Natürlich haben Landwirte die Pflicht ihre Tiere vom Leid zu erlösen, tun sie aber nicht. Tausende Nutztiere verenden jedes Jahr elend auf unbehüteten Alpen und euch interessiert es nicht. Komischerweise nennt ihr das Natur, aber Wolfsrisse nicht? Nutztiere sind wie der Name schon sagt NICHT Natur, Wolfsrisse hingegen schon.

        1. Ach – Sie nennen sich Wölfin- nein wie passend.
          Mein Name ist Marita und ich bin nicht zu feige meinem Namen zu nennen.
          Diese Bestien namens Wölfe gehören ein für allemal ausgerottet – Basta.
          Oder wäre die „Wölfin “ und ihre Konsorten vielleicht bereit ihre Haustiere zu spenden – als Wolfsfutter .?
          Wo bitte ist der Unterschied ?
          Unsere Tiere werden mit genau der gleichen Liebe und Sorgfalt großgezogen umd wir wollen sie auch nicht an die Wölfe verfüttern.

          1. Werte Marita, mein Vorname ist im ganzen deutschen Sprachraum einmal vertreten, die Kombination von meinem Vor und Nachnamen weltweit einzig. Sie werden verstehen, dass ich mich hüten werde, im Netz einen Namen zu nennen, der auch nur annähernd Schlüsse auf meine Identität zulässt. Gerade hier in diesem Beitrag wird zu Mord an Naturschützern aufgerufen.

          2. @ Marita
            Mit Liebe aufziehen um diese zu essen? Scherz komm raus. Ich liebe meinen Mann und meine Kinder. Diese fresse ich aber nicht auf. Sofern ich Haustiere halte, behüte ich diese vor Gefahren und fresse diese ebenfalls nicht.

      2. Als Jäger sind mir solche Bilder nicht unbekannt. Ich kenne aber auch die Bilder von großen Schlachthäusern und Tiertransporten über X-Kilometer. Auch wenn es mir für die Besitzer sehr Leid tut bleibt es doch beim Fakt, dass es sich um einen Wildschaden handelt….Anders gefragt; Ist eine überfahrene Katze/Hund weniger tragisch weil es von einem Mensch verursacht wurde? Ist ein vom Marder gefressenes Huhn weniger schlimm weil es „nur“ ein Huhn war?

        1. @Luchsfreund Es geht doch nicht darum zu gewichten was schlimmer ist. Du wirst doch aber sicher verstehen das ich als Nutztierhalter vom finanziellen Ertrag meiner Tiere angewiesen bin und diese nicht aufziehe um sie dann als wolfsfutter beim Bund als abzurechnen. Ich glaube nicht dass wir in der Schweiz nochmals ganz ohne Grossraubtiere mehr sein werden, obwohl ich damit gut leben könnte. Sobald diese Tiere aber Schäden an Nutztieren machen sollen diese entnommen werden.

          1. @Luchsfreund Was sagst Du als Jäger eigentlich dazu das mit denn ganzen Herdenschutzmassnamen die natürlichen Wildwechsel durchschnitten werden? Dies kann doch unmöglich im Sinne der Jägerschaft sein!

          2. Ganz genau! Deshalb geht es auch darum die Tiere bestmöglich zu schützen. Dass der Landwirt für die getroffenen Schutzmaßnahmen fair entschädigt wird sollte selbstverständlich sein. Falls dem nicht so ist-Wo bleiben die politischen Forderungen?
            Für Herdenschutz gibt es keine Patentlösung und dass die Zäune nicht überall angebracht sind ist klar. Auf der anderen Seite muss man aber auch anerkennen das eine Alpsömmerung von Schafen nicht überall Sinn macht.

        2. @ Luchsfreund Die Konsumenten verlangen doch immer mehr das sich Tieren mit Gras auf Weiden und Alpen ernähren und im Idealfall auch Regional vermarktet werden. Auch Du schreibst ja von Zuständen beim Transport und in den Schlachthöfen mit denen du nicht einverstanden bist. Wollen wir also das zukünftig unser Fleisch in Ställen im Talgebiet produziert wird? Rudel die Nutztiere angreifen sollen deshalb frühzeitig bejagt werden, auch deshalb weil sie diese Verhalten an die Jungen weitergeben.

          1. Eine Bejagung ist bereits nach heutigem Gesetz möglich. Wenn man bewirken möchte, dass Tiere aus einem Rudel entnommen werden, muss man seine Nutztiere dementsprechend schützen (wo möglich….steht auch so im Gesetz) Wer dabei Hilfe braucht, soll sich melden oder politische Unterstützung für den Herdenschutz bewirken.

  13. die „böse“ Gruppe Wolf und andere wolfsfreundliche Organisationen setzen sich aktiv und politisch dafür ein, dass die betroffenen Landwirte besser entschädigt werden für ihre getroffenen Herdenschutzmassnahmen (=mehr Geld für Landwirte) Was haben in dieser Zeit die Wolfsgegener getan ausser den Abschuss gefordert?

    1. Iich Frage Dich, weiss ja nicht wie Du heißt, Du musst sehr gebildet sein, so was Du da schreibst. Wäre das denn dann nun also so, dass wir Tiere züchten, halten oder mästen, um die Wölfe zu füttern und mästen und Ihr mit Eurem Wolftourismus Geld verdienen könnt. Auf den Wegen vom Wolf. Wo seid Ihr hergezaubert worden, so ein Fluch für die Landwirtschaft. Eure Ahnen würden sich für Euch schämen, wenn sie wüssten was Ihr hier macht. Eigentlich sinnlos was zu schreiben

      1. Dass der Wolf ein Segen für die Landwirtschaft ist habe ich nie behauptet. Man sollte trotzdem versuchen die Emotionen raus zu halten und einfach bekennen was es ist; ein für die Landwirtschaft schaden-stiftendes Wildtier wie im Prinzip JEDES andere Wildtier. Es gibt de facto keine Wildtiere die „gut“ für die Landwirtschaft wären…Müssen wir deswegen jetzt alle Tiere ausrotten?

        1. Vergleich Sie einmal ein Mähtod eines Rehnitz und ein Wolfsriss!
          Gleichsam Grausam!!
          Was den Bauern heute alles abverlangt wird um die Kitz zuretten. Detektoren vor dem Mähwerk, absuchen mit Drohnen und und….
          Dies alles damit Wildtiere nicht bei lebendigem Leib zerfetzt werden. Kommt ein Kitz, trotz Vorsichtsmaßnahmen ins Mähwerk wird der Bauer noch als Tierquäler verzeigt!

          1. Bei uns ist die ganze Rehkitzrettung Sache des Jagdvereins (der Bauer hat damit nichts zu tun) und ja, ein Mähtod ist gleichsam grausam. Aber das die Natur kein Streichelzoo ist sollte dennoch nicht vergessen werden. Solche „Schreckens-Bilder“ schüren nur Hass auf ein Tier, dass ja eigentlich nichts dafür kann. Der Fokus sollte mehr darauf liegen wie solche Bilder künftig verhindert werden können. Die Holzhammer-Methoden „Abschuss/Ausrottung“ ist da nicht zielführend.

    2. Jo, jo, Dir meinet o, wos öppis z ässe git, oder me chli mit Gäud chüderlet, chönn me jede verwütsche.

  14. Natürlich wehren sich die Tierhalter, die nicht fähig sind Ihre Tiere zu schützen. Halt tüppisch Landwirtschaft jedes Jahr milliarden Supvetionen einkassieren aber nicht fähig die Tiere zu schützen (ist ja strenge Arbeit die nicht mit 250’000 Franken teuren Traktoren erledigt wetden kann)

    1. Wir sind daran, uns vom wirklichen Problem, Wolf zu entfernen. Ein Rudel Wölfe benötigt in der freien Wildbahn, bis zu 250 Quadrahrkilometer Fläche, um sich artgerecht entwikeln zu können. In unserer kleinen dichtbesiedelten Schweiz, möchten die Wolfsbefürworter, dem Wolf, etwas geben, das wir gar nicht haben. Der Wolf hat auch heute, nach 100 Jahren, nach denen wir wolfsfrei sind, keine vernünftige Daseinsberechtigung mehr.

      1. Von der Fläche allein hat ein Wolf noch nicht gefressen…Die Schweiz hat eine der höchsten Wildtierdichten weltweit d.h. genügend Nahrung für Wölfe.

        1. Welcher Studie entnehme Sie das. Oder ist das einfach eine Vermutung, ohne fundiertes Wissen , von Ihnen?

  15. Es ist wirklich tragisch, wie verachtend uns gegenüber hier geschrieben wird.
    Nur weil wir Nutztiere halten, heisst das nicht, dass wir unsere Tiere nicht gern haben und zu faul sind um sie zu schützen
    Geht doch alle mal einen Tag auf eine Alp und helft beim Zäune aufstellen. Ihr seit sicher herzlich willkommen und hinterher etwas klüger.
    Lassen wir die Älpler mit dem Problem Wolf nicht alleine. Im Herbst bekommen wir alle das Problem wenn der Wolf ins Tal kommt.

  16. Henä, Dein Kommentar entlarvt Dich als Neider und Dummkopf!
    Dir sollte man das Essen zum für die Bauern kostendeckenden Produktionspreis verkaufen und Dir auch all Deine Subventionen streichen! ( Lohnanteil, Krankenkassenverbilligung, Kinderzulagen, AHV, Ticketpreise ÖV usw. )
    Nur Dummschwätzer leiern bei jeder Diskussion um und über die Landwirtschaft von Subventionen und grossen Traktoren!

  17. Eigentlich ein Witz den Wolf in der Schweiz wieder anzusiedeln und gleichzeitig auf der anderen Seite
    der Welt im grossen Stil mithelfen die letzten Urwälder und unbezahlbaren Ökosysteme inkl. Tierwelt fortzuputzen.
    Alles im Namen des Freihandels und immer ist die Landwirtschaft der Prügelknabe. Alpwirtschaft
    in der Schweiz ist über Jahrhunderte gewachsen. Die alleswisser über Herdenschutz sollten statt
    hier zu schreiben einen Sommer auf der Alp arbeiten gehen ( Mit den Händen )

  18. Gewisse kommentare hier sind ja zum kozen! Die wo keine Ahnung haben die größte klappe, ich bin gelernter Landwirt und hirt auf einer mutterkuh Alp, die pro wolf labern können sie gut und sie sollen mal ihr Herdeschutz Konzept zeigen in der Theorie funktioniert’s aber praktisch wird es auf keinen Fall gehen! Der wolf überwindet ja schon die maximalen Herdeschutz Anforderungen wie es im goms und auch schon anderen Orten der Fall ist! Die lieben pro wolf dürfen gerne mal vorbei kommen bei mir!

  19. Bei diesen emotionalen Bildern sind bald einmal Meinungen gebildet. Niemand sieht das gerne. Jetzt kommt aber das grosse Fragezeichen? Gibt es einen Experten welcher mir erklären kann, warum hier in der Schweiz bei vielen präsentierten Rissen rund um das Tier kein Blut zu sehen ist? Falls das Tier nicht am Fundort gelassen wurde, warum wurde es verlegt? Um aussagekräftige frische Spuren nachzuverfolgen wäre es nachvollziehbar, alles dort liegen zu lassen wo es geschah?

  20. Teil 2
    Es gibt genügend Bilder von Rissen in der freien Natur und dort sieht die unmittelbare Umgebung nach einem Riss ganz anders aus. Es wäre natürlich ein Leichtes ein vorher verstorbenes Tier ( Krankheit, Unfall) als Köder an einem versteckten Ort zu deponieren und es nachher an einen Ort zu legen, wo es als Riss präsentiert wird . Experte gesucht welcher mir eine logische Erklärung abgeben kann!

    1. @ Rolf Diese Anschuldigungen gegenüber uns Landwirten sind mehr als Respektlos. Hast Du dir schon einmal überlegt das nach dem Riss die Beute eventuell noch weiterverschlept wird? Genau solche Bilder sollten in allen Medien gezeigt werden den genau dies ist REALITÄT.

    2. Rolf, bei jedem Riss wird eine DNA Untersuchung gemacht, um zu wissen ob es ein Wolfsriss war. Steht im Artikel.
      Weitere Fragen?

      1. Das ist schon klar, aber man könnte theoretisch ein totes Tier deponieren, von Wölfen fressen lassen und nachher anderswo wieder hinlegen. Wolfs DNA wäre somit auch vorhanden, oder etwa nicht? Ein Nutztier flieht nicht und ein 300 Kilo schweres Kalb trägt der stärkste Wolf nicht weg. Wenn Chrigel oben meine Frage schon als Anschuldigung bezeichnet, so hat er meine Fragezeichen übersehen. Ich beschuldige niemanden, es war als eine Frage formuliert.

        1. Ein Kalb, hat ein Gewicht, von 30, bis 70 Kilogramm. Bei einem Tier, das 300 Kg schwer ist handelt es sich um ein ca. 1 Jahr altes Rind und zur Orientierung wiegt eine ausgewachsene Kuh zwischen 600Kg und 700Kg. Die Tiere werden auch dort gefunden, wo sie geschlagen werden. Alles andere, sind Vermutungen, Verunglimpfungen und Verleumdungen

          1. Oben steht, dass das Tier laut Schätzungen 300 Kg gewogen hat. Also, nochmals, wo ist das Blut hingekommen welches dann vor Ort vorhanden sein müsste? Das sind Fakten und hat nichts mit Vermutungen und Verleumdungen zu tun. Ich bin mit „Wahrheiten „vorsichtig geworden seit im Wallis Wildhüter der Wilderei überführt worden sind. Das sind zumindest keine Vermutungen, das sind Fakten!

        2. Das mit dem Blut ist natürlich kein Argument, bei dem herrschenden Regenwetter und der Nässe, ist Blut schnell versickert und ausgewaschen.Beurteilung aus der Natur, im Kontrollwesen.

  21. Das FR-Essen wird dem Wolf ja vor die Nase (gelegt)
    Da muss er sich nicht Abrackern für ein Wildtier zum Erlegen.
    Und wenn dem Wolf jedesmal seine Erlegte Beute weggenommen wird (da sie ja nicht jedesmal alles Fressen )
    Für DNA-Tests usw.. DAS Frustet.
    Wir Menschen gehen auch denn bequemen Weg für das Essen.
    Also holt der Wolf das was auf dem Präsentierteller ist.
    Eben leichte Beute.

  22. Kommentare werden durch die Redaktion nur gelöscht, wenn sie sich gegen Ämter, Amtspersonen und Mitbürger, persönlich, beleidigend, unanständig und ehrverletzend ausdrücken. Einmal mehr, ein Dank an die Redaktion. Die “ Wölfin“, hat es in einem der letzten Artikel, auf 8 gelöschte Kommentare gebracht, und bei diesem Artikel, ist sie schon wieder auf guter Fahrt. Psychologisch betrachtet, ist das aussagekräftig.

    1. Stimmt nicht ganz. Es werden auch Kommentare gelöscht, die nicht ins politische oder weltanschauliche Konzept des SB passen. Wenn z.B. über Trump geschrieben wird oder über Soros, Gates, … oder dann auch, wenn treffende Bibelzitate verwendet werden.
      Kommentare von der Wölfin hätte ich als Redakteur schon viele mehr gelöscht. Viele sehr beleidigende und unbegründete Kommentare von ihr sind noch online.

      1. Wir wollen nicht vergessen, dass wir uns hier auf der Plattform, unseres landwirtschaftlichen Fachorgans befinden. Andere Meinungen haben auch ihre Berechtigungen, solange, sie sachlich, tolerant,anständig und der Wahrheit entsprechend verfasst sind. Nach Möglichkeit, sollten sich doch die Kommentare auf den ensprechenden Artikel (Kälberrisse, durch den Wolf konzentrieren .

      2. Im letzte Teil Ihres Kommentars, bin ich mit Ihnen einverstanden. Es dürfte noch einiges durchforstet werden.

      1. Was du schreibst, Wölfin, ist nicht die Wahrheit, sondern einfältige Anklagen und unbegründete Behauptungen. Typisch linke Haltung: ständige unbegründete Anklagen. Nenne deinen Namen! Dann kannst du auch zur Rechenschaft gezogen werden.
        Auf jeden Fall werfen deine Behauptungen kein gutes Licht auf eine Agronomin, Pflanzenwissenschaften, die Erfahrung im Biolandbau hat und in der Forschung arbeitet.

        1. Beat Furrer Teil 2
          Wofür wollen Sie mich also zur Rechenschaft ziehen? Für die Wahrheit über Nutztierhaltung? Für die Wahrheit über jene die Nutztiere ausbeuten? Ich danke meinem Gott, der mich mit vier Jahren aus der „christlichen“, konservativen, evangelisch stämmigen Glaubensgemeinschaft befreit hat, in der Gewalt und Missbrauch Alltag gewesen ist. Zu einem Gott der mir sagt, ich soll mich für wehrlose Mitmenschen einsetzen.

          1. Wölfin: So viel Unsinn und Schmähungen getraust du dich nur unter deinem Pseudonym zu schreiben. Schreibe doch mal, wie du wirklich heißt, und du wirst merken, wofür du Rechenschaft ablegen musst.

          2. Beat Furrer 4
            Ich habe all diese Dinge studiert um mithelfen zu können, Nahrung für alle Menschen zu generieren. Weswegen aber sind Sie Bauer geworden? Freude an der Natur ist es ja offensichtlich nicht. Warum essen Sie Milch, Eier und Fleisch? Weil es Ihnen schmeckt? Und mit diesem Genuss rechtfertigen Sie den Hunger anderer? Warum nennen Sie sich Christ, wenn Sie das allerwichtigste Gebot, jenes der Nächstenliebe nur predigen, aber nicht leben wollen?

          3. Wölfin, du denkst durch deine Theorien könntest du Gutes bewirken und fühlst dich moralisch erhaben. Du lebst aber in einem Wahn. Wenn du so überzeugt bist von deinen Theorien, warum stehst du nicht mit deinem Namen dazu?

          4. Furrer 4
            Natürlich sterben Menschen wegen Nutztierhaltung. Deswegen können Sie mich nicht anklagen. Sie können mich auch nicht anklagen, weil die Dinos NICHT von Menschen ausgerottet worden sind. Sie kömnen mich auch nicht anklagen, weil Nutztierhaltung ein Verbrechen ist.

          5. Furrer 5
            Ihre Aussage, ich sei krank und wahnhaft beweist doch nur Ihre eigene Hilflosigkeit. Dafür aber könnte ich SIE sehr wohl drankriegen. Mein Mann ist übrigens Jurist. Soll ich ihn fragen, wie teuer es für Sie werden würde
            Meine „Theorien“ sind eben keine Theorien, sondern erwiesene Tatsache. Jeder der eins und eins zusammenzählen kann kommt selber auf die Idee, dass es weniger Masse an Nahrung braucht, wenn diese direkt dem Mensch verabreicht, anstatt diese zuerst an Tiere zu verfüttern.

          6. Aha, dein Mann ist Jurist. Dann soll er dir doch beibringen, dass die Wahrheit der beste Weg zur Besserung und zur Erkenntnis ist. Fange damit an, indem du deinen wahren Namen nennst. Oder mach eine Anklage. Dann erfahren wir deinen Namen via deinen Mann.
            Wie ein Wolf frisst, so lässt die gute Wölfin das Fressen nicht: Rechthaberei, Anklagen, Rechtfertigungen, Drohungen. Was für ein Charakter!

  23. warum veroeffentlicht der liebe blick diese traurigen bilder nicht ?
    liebe nutztierhalter und alphirten legt die kadaver nur in den stadtzentrum ab zum entsorgen !
    dann wird der stadt und land graben vieleicht etwas schmaeler
    viel glueck !!!

  24. Als Mutterkuhhalter kenne ich die emotionale zwischen Kuh und Kalb und auch den zusammenhalt der ganzen Herde. Wenn eine Herde vom Wolf angegriffen wird so ist diese nachher komplett verstört und beruhigt sich, wenn überhaupt, erst nach langer Zeit wieder.
    Rigoros gegen denn Wolf vorgegangen wird leider wohl erst wenn der erste Mensch sein Leben lassen muss, und dieser Tag wird kommen!

      1. Am besten, Wölfin, du nennst deinen Namen, damit du einen normalen Ton findest und von deinem Wahn herunterkommst.
        Wer die Bibel kennt und ihr glaubt, kann deine „Erkenntnisse“ sehr wohl einordnen. Sie sind vorsintflutlich.
        Du willst du einer Zeit zurück, die längst vergangen ist.
        Vor der Sintflut wurde kein Fleisch gegessen, sondern nur Früchte, Samen und Gemüse.
        Ausserdem bist du sehr rechthaberisch.
        Jedoch: gegen die Wahrheit des Wortes Gottes zu schreiben, ist niemals empfehlenswert.

        1. Vor kurzem entdeckte ich bei SRF über einem Kommentar den Namen Daniela Wolf: In Klammern stand dabei “ Wölfin „. Vielleicht erzählt uns die Wölfin, ob Sie das war?

  25. Eben Bauer Koebi, das ist auch meine Befürchtung, und wer wird dann bedauern? Meinst Du ob Wölfin dann ein Herz hat für den armen Aufgefressenen? Vielleicht werde es auch ich sein. Auch gehe noch viel in die Wälder zum schauen ob ich Spuren des Daseins finde des Wolfes um dann meine Tiere von der Sommerweiden zu holen. Es gibt keinen Schutz vor dem Wolf, der findet immer einen Weg. Hoffentlich gibt es nicht mal eine Pflanzenschutzpolizei, dann hat Frau Wölfin nichts mehr zu essen.

    1. Ich habe ein Herz für alle leidenden Geschöpfe. Nur unterscheide ich zwischen einem Tier, dass seinem Instinkt folgt und tut, was es tun muss und einem Menschen, der absichtlich Leid zufügt. Essen muss jeder. Ein Wolf braucht Fleisch, ein Mensch nicht. Das Tier tötet um zu überleben, der Mensch aus Freude am töten und an der Freude, anderen Schmerz zuzufügen. Ich will nicht Teil dieser Grausamkeit sein und all die Ines dieser Welt entscheiden sich selber, ob sie Mensch oder Unmensch sein wollen.

  26. Wölfin:
    Ich frage mich woher der Frusst gegen die Landwirtschaft kommt??
    Erklären sie bitte,Ihr Morgen ,Mittag und Abendessen, was auf ihrem Tisch steht!?

    1. Auf meinem Tisch stehen keine Milch, keine Eier und kein Fleisch. Seit 3 jährig esse ich kein Fleisch, in meinem 4. Lenensjahr schnallte ich, dass auch für Milch und Eier Tiere getötet werden und esse auch das nicht mehr. Jahre später kommt dann noch die Erkenntnis, dass an Nutztiere über die Hälfte der menschgeeigneten Nahrung verfüttert wird, während man Menschen absichtlich verhungern lässt.

      1. Den Frusst gegen die Landwirtschaft haben sie mir noch nicht begründet!?
        Egal, ob sie keine Milch, Fleisch oder Eier essen, was essen sie zum zmorgen zmittag und zum znacht? Im detail bitte!

        1. Ich kann nicht ändern, dass Sie Ihren persönlichen Genuss dem Wohl von Mensch, Tier und Umwelt vorziehen, aber ich kann immer wieder darauf hinweisen, dass Nutztierhaltung für Mensch, Tier und Umwelt ein grosses Problem darstellt. Dass mir ausgerechnet die Nutztierfraktion Frust unterstellt, welche doch ständig Abschussprämien für Naturschützer fordern und sich freuen würden, wenn Kinder von Naturschützern von Wölfen angefallen werden, erschliesst sich mir nicht.

  27. mit einem Taschenrechner und Informationen von der Jagdstatistik findest du selber raus, dass die Wilddichte im Graubünden etwa 3x so hoch ist wie im Yellowstone Park. Aber vermutlich wurden die Zahlen auch alle gefälscht von linksgrünen Jägern und Wolfsbefürwortern.

    1. Um mit dem Jelowstone Nationalpark zu vergleichen. Wie hoch ist sie in den Aglomerationen: Chur, Zürich Bern

  28. Nehmen wir mal an, wir lassen den Wildtieren alle Wiesen und Weiden in der Schweiz.
    1. Wir könnten nur noch einen Bruchteil der Schweiz bewohnen und hätten vielleicht einen Selbstversorgungsgrad von 30%.
    2. Es gibt hier im Forum die penetrante Behauptung, dass die Nutztierhaltung Hunger (in der Welt verursachen würde). 3. Mit ein wenige Gedankenarbeit erkennt jeder, dass ein Verzicht auf Nutztierhaltung (ohne Importe) Hunger und Tod in der Schweiz verursachen würde.

  29. Zusammenfassend kann gesagt werden:
    1. Ein Verbot von Nutztierhaltung und Fleisch-, Milch- und Eierkonsum würde die Schweiz in Armut und Unfreiheit bringen.
    2. Gleichzeitig würde ein solches Verbot keinem Menschen vor Hunger oder Verarmung helfen.
    3. Mit solcher Polemik („Nutztierhaltung ist schädlich“) wird neben Covid, Klima eine weitere Panik geschürt, die uns weiterer Freiheiten und des Wohlstandes beraubt.
    4. Diesen Irrlehren ist zu widerstehen!

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