Landfrauenküche: Mit dem Motto «Wäsche» überzeugen

Heute Freitagabend wird wieder gekocht. In der fünften Folge der Landfauenküche lädt Irène Meier die Landfrauen in ihr altes Waschhäuschen in Alosen ZG ein. Dort wollen sie und ihr Bruder den Landfrauen ein perfektes Erlebnis bieten. Strukturiert vorzugehen fordert die beiden quirligen Chaoten aber heraus.

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Die Kreativität von Irène Meier kennt kaum Grenzen. Das zeigt sich auch bei ihrem Landfrauenessen. Seit Monaten sammelt die gelernte Kindergärtnerin überall Inspiration für Essen und Dekoration, sie skizziert, bastelt und gestaltet. Dabei steht alles unter dem Motto «Wäsche».

So überrascht sie die Landfrauen in ihrem alten Waschhäuschen neben dem Haus mit einer Suppe aus dem Waschzüberli, fruchtig behängten Wäscheleinen und süssen Waschkörbchen.

Milchwirtschaftsbetrieb hält auf Trab

Nicht nur das Landfrauenessen hält Irène Meier auf Trab. Zusammen mit ihrem Mann Pirmin führt sie im Weiler Alosen im Kanton Zug einen Milchwirtschaftsbetrieb in Betriebsgemeinschaft mit den Nachbarn. Sie halten gut 55 Milchkühe, etwa gleich viele Aufzuchtrinder, betreiben Kälbermast und haben über 250 Legehennen. Pirmin Meier hat den Hof von seinem Vater übernommen  – aber viel früher, als gewünscht. Als sein Vater starb, war Pirmin erst 20 Jahre alt. So musste er schon jung die Verantwortung für den Betrieb übernehmen.

An vier Vormittagen fährt die «Landfrauenküche»-Teilnehmerin hinunter nach Oberägeri ZG, wo sie als Kindergärtnerin arbeitet. Sie liebt es, die Kinder mit ihren Geschichten und Liedern zu begeistern und mit ihrer Energie anzustecken. Ihr Beruf ist ihr wichtig. Dafür nimmt sie in Kauf, dass die Tage von früh bis spät mit Arbeit ausgefüllt sind. Denn zu Hause warten nicht nur der Betrieb, sondern auch ihre vier Kinder und der Haushalt. Irène Meier ist selbst auf einem Bauernhof aufgewachsen, beim Rothenthurmer Hochmoor.

Fährt gerne auf die Alp

Als Kind verbrachte sie viele unbeschwerte Sommer auf der Rinderalp Bannegg, die ihre Familie seit Generationen führt. Heute weiden im Sommer die Rinder der Betriebsgemeinschaft auf der Alp. Kurz vor dem Landfrauenessen müssen Irène und Pirmin die Rinder ins Tal holen. Irène fährt noch heute gerne auf die Alp, obwohl sie dort als Jugendliche nur knapp einer Tragödie entkommen ist.

Beim Landfrauenessen stehen Irène und ihr Bruder Erwin vor einigen Herausforderungen: Der Speck sollte nicht vom Filet abfallen, der Nudelteig nicht reissen, das Essen warm im Waschhäuschen ankommen. Und dann wollen die zwei Chaoten noch Struktur in ihr Gewusel bringen.

Am Samstagmorgen findet ihr auf schweizerbauer.ch den Blog zur Sendung.

Hier findet ihr die Blogs zu den bisherigen vier Folgen: 

->  Blog 1: Lorena serviert das Menü am Haken

->  Blog 2: Milena serviert schwimmende Simmentaler

->  Blog 3: Vegetarierin tischt den Braten auf

-> Blog 4: Warum Anmeldung ein Zeichen der Liebe ist

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