
Wolfsrudel sind territorial und tolerieren keine anderen Rudel in ihrem Gebiet.
Photocech
Die Wolfspopulation ist nimmt weiter zu. Während es letztes Jahr nur 35 Rudel gab, sind es dieses Jahr 40. Laut der Gruppe Wolf Schweiz ist diese Zunahme auf die weitere räumliche Ausbreitung und die Schliessung von Verbreitungslücken zurückzuführen, nicht jedoch auf eine höhere Wolfsdichte auf derselben Fläche. «Wolfsrudel sind territorial und tolerieren keine anderen Rudel in ihrem Gebiet. Damit begrenzen sie ihre Dichte selbstständig», halten die Wolfsschützer fest.
Im Sommer 350 Wölfe
Von den 40 Wolfsrudeln, die im Jahr 2025 ganz oder teilweise in der Schweiz lebten, zogen 38 Welpen auf. Wolf Schweiz schätzt den Bestand auf 350 Wölfe. Dabei handelt sich um den Bestand vor dem 1. September 2025, also vor Beginn der bis zum 31. Januar 2026 dauernden präventiven Regulierung. Während dieser Zeit dürfen acht Rudel vollständig eliminiert und 22 dezimiert werden, schätzt die Gruppe.

Zum Schutz der Nutztiere werden auch Herdenschutzhunde eingesetzt.
Miriam Kunz
Seit dem 1. September seien im Rahmen der laufenden Regulierung rund 70 Wölfe geschossen worden. Damit ist die Population auf wohl unter 300 Tiere gesunken. «Die Schweiz hat, gemessen an der Bestandsgrösse, nach wie vor eine der höchsten Abschussquoten für Wölfe weltweit», schreibt die Gruppe Wolf Schweiz.
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«Weniger Schäden durch Wölfe»
Die weitere Ausbreitung des Wolfes sei zu erwarten gewesen und entspreche den rechtlichen Grundlagen. «Das Schweizer Recht sieht keine Verhinderung neuer Rudelbildungen vor. Wildtiere dürfen sich in geeigneten Lebensräumen ausbreiten und etablieren.» In Gebieten mit hohen Wolfsbeständen darf ihre Zahl jedoch reguliert werden, um Schäden oder Gefahren zu verhindern, die sich nicht durch zumutbare Schutzmassnahmen verhindern lassen.
Trotz des wachsenden Bestands bleiben die Schäden durch Wölfe niedrig, hält die Gruppe Wolf Schweiz fest. Im Wallis und in Graubünden seien sie auf dem niedrigsten Stand seit fünf Jahren. «Die aktuell zwölf Rudel im Kanton Wallis bzw. 13 Rudel im Kanton Graubünden haben weniger Nutztiere gerissen als die drei bzw. fünf Rudel im Jahr 2020», schreibt die Gruppe. Problematisch sei die Situation vor allem in Regionen, in denen Wölfe neu auftreten, also etwa im Tessin, in den nördlichen Alpen oder im Jura.
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In Regionen, in denen Wölfe seit einigen Jahren vorkommen, sind die Schäden hingegen überwiegend gering. Dort habe man gelernt, mit dem Wolf zu leben. «Herdenschutzmassnahmen gehören längst zur Normalität. Diese Gebiete zeigen, dass eine Koexistenz möglich ist, wenn man ihr genügend Zeit gibt und die notwendigen Instrumente für den Herdenschutz zur Verfügung stellt», schreibt die Gruppe Wolf Schweiz.
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noch selten so ein geschmakloser und aroganter komementar gelesen!!!!!!
zu deinen wissenschaftlichen erhaerteten erkenntnissen wer die laetzten 6 jahre die wissenschaft verfolgt hat weiss das der groesste teil gelogen und betrogen ist
ist tuepisch fuer die gruppe wolf schweiz strenge tierschutz gesaetze fordern und dan die woelfe auf die nutztiere loslasse
an die gruppe wolf schweiz ihr solltet euch in grund und boden schaehmen ihr seid die groessten TIERQUAELER!!!!!
Jedes gerissene Schaf ist Eines zuviel und Das sage ich als Stadtbewohnerin, Die schon Gelegenheit hatte sich anzusehn welche Sauerei die Wölfe hinterlassen und welches Leid sie bringen.
Unfassbar dass sogar hier noch solche Fakenews verbreitet werden, bedenkt man, wieviele Alpen einfach nicht mehr bewirtschaftet werden, weil die Tierbesitzer um ihre Schafe fürchten müssen.
Ihr habt ja auch behauptet der Wolf greife keine Rinder an oder Menschen. Ihre wissenschaftlichen Erkenntnisse haben sich nun als Lügen herausgestellt.