Freitag, 24. September 2021
03.08.2021 15:14
Wallis

Wolf im Goms abgeschossen

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Von: sda

Die Wildhüter des Kantons Wallis haben am Dienstag im Goms einen Wolf abgeschossen. Der Kanton hatte zuvor eine Abschussbewilligung erteilt.

Seit Beginn der Alpsaison hätten sich regelmässig Wolfsangriffe auf Schafherden ereignet, schreibt der Kanton in einer Mitteilung vom Dienstag. Im Goms etwa seien bis zum 16. Juli mehr als zehn Schafe auf Alpen in einer geschützten Situation oder in einem nicht zumutbar schützbaren Gebiet getötet worden.

Bis jetzt fünf Wölfe erlegt

Die Voraussetzungen für die Anordnung eines Abschusses gemäss der am 15. Juli 2021 in Kraft getretenen revidierten Jagdverordnung zum Bundesgesetz über die Jagd waren laut Kanton somit erfüllt. In Übereinstimmung mit dem Konzept Wolf Schweiz wurde das erlegte Grossraubtier zur Diagnose und Identifizierung ins Institut für Tierpathologie der Universität Bern gebracht. Seit 2006 hat die Walliser Dienststelle für Jagd, Fischerei und Wildtiere nach eigenen Angaben bei elf erteilten Abschussbewilligungen fünf Wölfe erlegt.

Im Val d’Hérens im Kanton Wallis sollen Wölfe allein im Juli mindestens 35 Schafe gerissen haben. Die lokalen Behörden ersuchten den Kanton deshalb am Dienstag darum, einen oder mehrere Wölfe abschiessen zu dürfen.

Wölfe auch in anderen Kantonen im Visier

In den letzten Tagen regte sich auch in den Kantonen Bern, Graubünden und Waadt Widerstand gegen den Wolf. Im Kanton Bern haben der Bauernverband und der Verein Alpwirtschaft nach erneuten Schafrissen durch den Wolf den Bund und den Kanton zu sofortigen Massnahmen gegen das Raubtier aufgerufen. Es brauche dringend ein Konzept, das es erlaube, schnell auf Nutztierrisse zu reagieren.

Der Kanton Graubünden kündigte vor einer Woche nach zahlreichen Rissen von Nutztieren auf verschiedenen Alpen an, mindestens einen Wolf zu erlegen. Der Kanton Waadt beantragte am Montag beim Bund den Abschuss von zwei Jungwölfen, nachdem es im Waadtländer Jura zu mehreren bestätigten Angriffen auf Rinder gekommen war.

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10 Responses

  1. Der wolf kann ja eigentlich nichts dafür er ist nun das ganz grosse opfer von dem herrn Gerke und Frau Steiner die die wolfspopulation für ein tolles projekt hochjubeln. Mit ihnen die wolsromantiker wo man jetzt verantwortlich machen sollte dass das projikt ja so enden muss. Es geht nicht begreift es entlich ihr wohlstandskranken wolfsbefürworter .

  2. Oh wie schlimm wenn der Wolf ein paar Schafe oder Kälber reisst. Am Besten gleich alles Wild abschiessen. Denn sonst würden Bauern ja noch auf ihre Direktzahlungen verzichten müssen. Schweizer Bauern sind die schlimmsten Kommunisten.

    1. An die die Redaktion des Schweizer Bauern: solche Kommentare von Bauernhassern brauchen wir wirklich nicht,eine absolute Frechheit was man da lesen muss…es wäre schön wenn Ihr diese jeweils sofort löscht,besten Dank

    2. Ich gebe ihnen einen guten Rat. Nehmen sie keine Nahrung mehr von den Bauern und nach vier Tagen fehlen sie am Tisch, nicht tragisch. Benutzen sie keine öffentliche strassen, nehmen sie keine öffentliche verkehrsmittel und gehen sie nie in einen Spital, denn alles wird subventioniert. Und wenn sie ohne bauerns Nahrungsmittel noch da sind am besten in ein komunisten land einbürgern.

    3. Woher kommt der hass gegen die Landwirtschaft??
      Faire Produktepreise, und wir können ohne Direktzahlungen leben!!!
      Leere Teller wünsche ich euch auf dem Tisch…
      Merkt euch: gelegentlich braucht ihr ein Arzt, Anwalt oder ein Pfarrer, aber 3 mal am Tag ein Landwirt.

    4. Ordnen wir, einwenig, der Reihe nach. Forschung und Entwicklung auf unseren Versuchsanstalten, haben unsere Landwirtschaft, auf einen hohen Stand gebracht. In vielen Bereichen, kann die ausländische Produktion, in Umweltschutz, und Qualität nicht mithalten. Tierschutz und Kontrollwesen, entsprechen unserer Gesetzgebung. Tal-,Berg-, und Alpbetriebe, haben dem Standort entsprechend ihre Berechtigung.Die meisten Landwirte, würden auf Direktzahlungen,verzichten, wenn Produktepreise, stimmen .

    5. Wenn wir uns, durch Literatur nur ganz wenig, in das System, vertiefen, ist das ganz ein schlechter Vergleich. Die schweizer Landwirtschaft, mit Kommunismus zu vergleichen, hat nicht einmal mehr schlechten Unterhaltungswert.

      1. Für „Peter Müller“ gibt es auf search.ch 897 Einträge. Ein idealer Trollname.
        Trolle, d.h. Provokateure, die nur Schaden anrichten wollen, erkennt man an deren Namen, aber vor allem an deren Aggressivität und deren verwirrlichen Worten. Provokateure wie Peter Müller wollen spalten und falsches Gedankengut unter die Menschen säen. Gerade Kommentarspalten unter Tierschutzthemen werden immer wieder von solchen Trollen heimgesucht.

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