Landfrauenküche: Die «perfektionistische Chaotin»

Am Freitagabend strahlt SRF 1 eine weitere Folge der 19. Staffel der Landfrauenküche aus. Rahel Margreth aus Langwies GR zeigt, wie es ist, Familienalltag, Hofarbeit und Vorbereitungen unter einen Hut zu bringen.

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In Langwies im Bündner Bergtal Schanfigg, wo die Bahnlinie über das prominente Viadukt weiter nach Arosa GR führt, lebt Rahel Margreth (34) mit ihrem Mann Hanspeter und den vier Kindern Annina (10), Flurina (8), Madlaina (6), und Ursin (3).

Zwischen Dorf und Alp

Rahel und Hanspeter betreiben einen Biobauernhof mit 12 Milchkühen, 23 Rindern und Kälbern. Sie haben den Betrieb vor rund elf Jahren von Hanspeters Onkel übernommen. Im Sommer sind sie oft unterwegs zwischen dem Dorf Langwies (1300 m ü. M.) und dem Seitental Fondei auf 1900 m ü. M., wo der Grossteil der steilen Weiden liegt, die Margreths bewirtschaften.

Der Stall in Langwies steht den Sommer über leer. Ihre Tiere sind dann auf der Alp und auch Familie Margreth lebt während der Heuzeit in der alten Walsersiedlung Fondei in einem Holzhaus ohne Strom und fliessend Wasser. Das sind besondere Wochen für Margreths, speziell für Hanspeter, der viele Kindheitserinnerungen mit der Zeit im Fondei verbindet.

Bodenständiges Menü

Neben Kuhstall und Küche halten Rahel die vier Kinder auf Trab. Für die gebürtige Zürcher Oberländerin kann das alles mitunter auch anstrengend sein. Vor einem Jahr kam sie dabei an ihre Grenzen.

Für das Landfrauenessen möchte Rahel ein bodenständiges und authentisches Menü präsentieren. Aus der eigenen Milch bereitet sie Ziger zu. In welcher Form dieser genau auf den Vorspeise-Teller kommt, weiss Landfrauenküche-Teilnehmerin Rahel Mitte Woche noch nicht.

Sie beschreibt sich selbst als «perfektionistische Chaotin». Von den Sträuchern bei ihrem Kuhstall nimmt sie Hagebutte und Holunder, die sie im Dessert und als Sauce zum Fleisch verarbeitet. Letzteres wird noch Fragen aufwerfen bei Rahels Gästen: Es gibt sterilisiertes Voressen aus dem Glas. Und was verbirgt sich wohl hinter den «Palögli» im Dessert?

Hier findet ihr die Blogs zu den bisherigen vier Folgen: 

->   Blog 1: Lorena serviert das Menü am Haken

->   Blog 2: Milena serviert schwimmende Simmentaler

->   Blog 3: Vegetarierin tischt den Braten auf

->  Blog 4: Warum Anmeldung ein Zeichen der Liebe ist

-> Blog 5: Irène stellt hohe Ansprüche

Kommentare (1)

Sortieren nach: Likes | Datum
  • MG | 05.12.2025

    Ich war beindruckt von der Offenheit wie Rahel über den Spagat zwischen Mutter, Frau und Bäuerin sein sprach. Chapeau!!



    Selbst bin ich in einer Bauerngrossfamilie aufgewachsen - da klang tief drinnen etwas an.



    Ich glaube der Mann müsste unbedingt mehr Familienarbeit übernehmen.


    Auch gibt dies den Kindern ein faireres Rollenbild.


    Unglaublich was die Frauen immer noch alles arbeiten - den Männern ist dies offenbar sehr recht. ;-((

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